Informationen über Öl

  • die USA werden Exxon und Chevron ganz sicher nicht pleite gehen lassen, sonst bleibt ihre Armada nämlich in den Heimathäfen.
    Die GB werden BP ganz sicher nicht platt machen lassen....
    Royal Dutch/Shell wird ganz sicher überleben....
    Statoil/Equinor wird ganz sicher überleben....


    Die Kurse sind am A....und der ist auch noch im Keller....


    wie wäre es mit kaufen?
    Die Welt braucht öl, noch, und noch eine ganze weile...bis sie eine alternative gefunden hat oder tot ist.
    bis dahin läßt sich daran noch geld verdienen, wenn nicht DU, dann ICH oder ein ANDERER.

  • Das ist der springende Punkt.


    Geld verdienen wird immer schwieriger wenn man Löcher in die Erdkruste unter dem Ozean bohren muß.


    Wenn Regierungen diese Unternehmen übernehmen ändert das nichts an dem ursprünglichen Problem.


    Es wird immer schwieriger Öl profitabel zu fördern oder überhaupt zu fördern.


    Bei diesen Aussichten denke ich nicht an Profite sondern an das nackte Überleben.

  • Es wird immer schwieriger Öl profitabel zu fördern oder überhaupt zu fördern.

    Es gibt noch mehr als genug Öl auf dem Planeten. Von Erdgas ganz zu Schweigen. Wie kommst Du auf diese These. Hast Du dich eigentlich schon mal gefragt wie es sein kann das es auf Titan, den größten Mond des Planeten Saturns, riesige Methan Seen gibt? Vielleicht ist Erdöl und Erdgas doch nicht so selten wie uns ständig suggeriert wird.


    Das Buch von Thomas Gold: Biosphäre in der heißen Tiefe stellt die biotische Entstehung in Frage.

    Never Touch a running (Imun) system

    2 Mal editiert, zuletzt von PrinzvonLinz ()

  • Oder Fischer:


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  • Auf so einen Troll habe ich ehrlich gesagt nur gewartet. Über Erdgas habe ich nicht geredet. Wieso erwähnst du es? Erdöl treibt die Menschheit an nicht Erdgas. Wo sind die Beweise das es genug Öl gibt? Mehr als Behauptungen eines Trolls sind das nicht.


    Was spielt das für eine Rolle ob ich mich frage was auf dem Planeten Titan sein kann? Was hat das überhaupt mit Erdöl auf der Erde zu tun? Das sind wahrscheinlich Milliarden Kilometer bis zum Saturn. Die Verhältnisse dort müssen nicht denen der Erde entsprechen. Geologen haben die letzten 80 Jahre die Erde abgesucht und Daten publiziert.


    Uns wird auch nichts suggeriert. Das sind wissenschaftliche Auswertungen von Messergebnissen der Geologen die für Ölkonzerne arbeiten. Alles faktenbasierte Auswertungen von Jahrzehnten an Daten.


    Wer Steve St. Angelo auf Twitter folgt versteht was ich meine. Da laufen nur solche Leute wie der Kommentator über mir auf. Da wird alles mögliche behauptet.


    Es geht nicht um die Menge von Öl sondern um ökonomische Machbarkeit dieses zu fördern. Heute werden Ölfelder unter dem Ozean angebohrt. Das kostet viel mehr Geld und Energie als früher dadurch schrumpft der Profit und der EROI. Muss man ein Fass Öl aufwenden um eines zu fördern kann man es auch lassen.


    Saudi Arabien muss schon seit Jahrzehnten mit Wasserdruck das Öl hochholen weil der Druck nicht mehr da ist das es hochsprudelt. OPEC lügt über seine Ölreserven das sollte bekannt sein. Die Regelung innerhalb der OPEC lautet wer viel Ölreserven meldet darf mehr fördern das hat viele von den Regierung veranlasst ihre Ölreserven zu inflationieren einfach damit sie mehr fördern können. In Wirklichkeit wissen einige nicht wieviel sie noch haben.


    Man sehe sich die Aktienkurse und Cashflow der Ölmultis an. Sagt das nicht alles? Der Gewinn sinkt während die Kosten steigen. Wer hier einsteigt brauch Nerven.


    Auf Erdgas gehe ich hier jetzt nicht ein aber ohne Öl findet das nicht statt.


    Das ist weder These noch bin ich darauf gekommen. Ich teile euch hier Analysen aus dem amerikanischen Raum mit.


    Wer zum Bsp. Chris Martenson, J.H.Kunstler, Steve St. Angelo oder dem Post Carbone Institue folgt der wird zur gleichen Schlussfolgerung kommen. Ich empfehle The Crash Course von Martenson um in das Thema rein zu kommen. Findet man kostenlos auf YouTube.


    Die Energiewende von Merkel ist auch alles nur Zufall. Eben nicht. Dort ist die Sichtweise längst akzeptiert. Seit der Publizierung von The Limits to Growth in 1972 warten die doch nur darauf die Energiewende einzuleiten. Da kam der Reaktorunfall in Japan ganz gelegen. Die teilen uns mit der Klimapropaganda durch die Blume mit das bald Feierabend ist. Keiner wird sich hinstellen und sagen das Öl ist alle. Zu dem Szenario passt die erfundene Pandemie ganz gut.


    Selbst wenn alle Analysten falsch liegen die sich seit Jahren damit beschäftigen und es gibt noch genug Öl wird das Ende nur in die Zukunft verschoben. Was bedeutet auch "mehr als genug"? Nur mit unendlich gibt sich die Menschheit zu frieden. Das Erwachen von den Trollen wird grausam sein.

  • Saudi Arabien muss schon seit Jahrzehnten mit Wasserdruck das Öl hochholen weil der Druck nicht mehr da ist das es hochsprudelt. OPEC lügt über seine Ölreserven das sollte bekannt sein. Die Regelung innerhalb der OPEC lautet wer viel Ölreserven meldet darf mehr fördern das hat viele von den Regierung veranlasst ihre Ölreserven zu inflationieren einfach damit sie mehr fördern können. In Wirklichkeit wissen einige nicht wieviel sie noch haben.


    Der Öldruck mag zurückgegangen sein, aber gerade das saudische Öl sollte eigentlich schon seit Jahrzehnten erschöpft sein. Immer und immer wieder. Aber wie auf wundersame Weise fließt immer wieder neues Öl nach, was ein Indiz dafür ist, dass die Ölquellen regenerativ sind.


    Wie erklärst du dir das? Kann es überhaupt soviel "Dinosauriermüll" gegeben haben, das da verölt wurde? Für mich klingt die Theorie der abiotischen Ölherkunft durchaus plausibel.


    Man sollte bedenken, dass keine der beiden Theorien bewiesen ist. Man geht einfach von der biotischen Ölherkunft aus, weil es den Politikern besser in den Kram passt. Wo kämen wir denn da hin, wenn rauskommen würde, dass Öl eine regenerative Energiequelle wäre?

  • Oder Fischer:


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    Ein Wissenschaftsprojekt von Diktator Stalin aus den 50ern als Gegenreferenz? Ist das euer ernst?


    Mittlerweile hat man 80 Jahre an geologischen Datenreihen von Ölkonzernen zum auswerten.


    Wo ist denn das synthetisches Öl aus dem Labor? Es existiert nicht da unökonomisch.


    Das sind echt 2 Trolle hier oben und 2 weitere Trolle liken das auch noch.

  • Der Öldruck mag zurückgegangen sein, aber gerade das saudische Öl sollte eigentlich schon seit Jahrzehnten erschöpft sein. Immer und immer wieder. Aber wie auf wundersame Weise fließt immer wieder neues Öl nach, was ein Indiz dafür ist, dass die Ölquellen regenerativ sind.


    Wie erklärst du dir das? Kann es überhaupt soviel "Dinosauriermüll" gegeben haben, das da verölt wurde? Für mich klingt die Theorie der abiotischen Ölherkunft durchaus plausibel.


    Man sollte bedenken, dass keine der beiden Theorien bewiesen ist. Man geht einfach von der biotischen Ölherkunft aus, weil es den Politikern besser in den Kram passt. Wo kämen wir denn da hin, wenn rauskommen würde, dass Öl eine regenerative Energiequelle wäre?

    Wer sagt das es nachfließt? Das sind Vermutungen. Gut möglich das aus Ritzen oder anderen Becken was nachläuft. Das Becken der Saudis ist riesig und sie kennen die Menge nicht. Das sind Schätzungen. Wenn einer sagt das läuft immer wieder nach ja wie entsteht es denn da unten das es immer wieder nachlaufen kann? Nehmen wir an es wäre so. Läuft es dann so schnell nach das es unsere Gesellschaft weiter anpowert? Ich habe auch nicht behauptet das es fossil ist. Ich rede hauptsächlich von ökonomischer Machbarkeit. Menge spielt für mich eher keine Rolle.

  • Die Probleme liegen nicht ausschließlich bei den Investitionen in Erneuerbare oder Fracking wie weiter oben behauptet wurde.

    genau das definiert den eroei, je mehr aufwand desto teurer, auch energetisch die produktion. fracking und "erneuerbare" energien sind nur möglich durch massive substitution und ein kreditgeldsystem in dem zu niedrig/nullzins aufgeschuldet werden kann.


    Der Return auf das Investment wird immer kleiner deshalb werden Erneuerbare nie ohne Öl funktionieren. Man bekommt die Rohstoffe für Windräder oder Solar ohne Öl nicht in den Größenordnungen aus den Minen. Selbst das Merkelregime kapiert es nicht oder will das Ende nicht wahr haben.

    sogenannte regenerative haben mitunter die schlechtesten erntefaktoren überhaupt!
    warum wiedersprichst du du dir selber?

    Die Energiewende von Merkel ist auch alles nur Zufall. Eben nicht. Dort ist die Sichtweise längst akzeptiert. Seit der Publizierung von The Limits to Growth in 1972 warten die doch nur darauf die Energiewende einzuleiten.


    Klimawahn...



    eroi
    gazprom(öl): 12,22
    aramco: 33 (eventuell inflationierte zahlen)
    ptt: 24
    rosneft : 21
    statoil: 28



    bg bh

    Dies irae | Veni, vidi, Deus vicit

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    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als
    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Hallo @Blue Horseshoe,


    Du rückst die Dinge wieder gerade. Das ist wichtig.


    Im Gelben gab es vor längerer Zeit eine Empfehlung für NOG:US

    Bei den Angaben zu den Hedges geht es z. B. um 25.800 Barrel/Tag zu 58,03 $
    25800 x 90 Tage x 58,03 $ = ca. 134,7 Mio. US$ Cashflow in Q 4/2020.


    Der Kreditrahmen über 600 Mio. $ wurde am 02.11. bestätigt/verlängert.
    Die Zahlen für Q 3 kommen am 06.11..



    Die Zahlen für Q2


    MINNEAPOLIS


    HIGHLIGHTS

    • Total debt reduced by $52.2 million in the second quarter, resulting in over $3 million in interest savings per annum
    • Strong risk management drove realized commodity hedge gains of $77.4 million in the second quarter
    • Cash flow from operations totaled $53.1 million, excluding $48.5 million received from changes in working capital
    • Total capital expenditures were $34.5 million in the second quarter
    • Wells in process remain near record levels at 26.7 net wells
    • Production averaged 23,804 barrels of oil equivalent (“Boe”) per day, driven by material curtailments and shut-ins
    • Approximately 26,500 barrels per day of remaining 2020 oil hedged at over $58 per barrel (“Bbl”) average prices
    • Approximately 21,500 barrels per day of 2021 oil hedged at over $54.50 per Bbl average prices

    Northern Oil and Gas, Inc. (NYSE American: NOG) (“Northern”) today announced the company’s second quarter results.
    MANAGEMENT COMMENTS
    “In one of the most challenging quarters for the oil industry in decades, Northern’s unique, actively managed working-interest business model continues to deliver,” commented Nick O’Grady, Northern’s Chief Executive Officer. “Hedges protected cash flows despite the turmoil, and capital spending reductions were instituted rapidly. We continued to reduce our debt levels, and carefully and methodically have added to our portfolio to build for future growth and returns.”
    SECOND QUARTER FINANCIAL RESULTS
    Second quarter Adjusted Net Income was $10.7 million or $0.02 per diluted share. Second quarter GAAP net loss was $899.2 million or $2.17 per diluted share, driven in large part by non-cash items: a $762.7 million impairment expense and a $150.1 million mark-to-market loss on unsettled commodity derivatives. Cash flow from operations was $53.1 million in the second quarter, excluding $48.5 million received from changes in working capital. Adjusted EBITDA in the second quarter was $66.1 million. (See “Non-GAAP Financial Measures” below.)


    Kann so etwas gut gehen?



    LG Vatapitta
    PS: Mit Statoil meinst Du Equinor?

  • hallo @vatapitta


    ich persönlich kaufe keine us öl wertpapiere. northern oil ist für mich auch keine
    ausnahme. ich habe leider keine zeit um eine vernünftige dd über die firma zu tätigen aber im im grunde gilt
    fracker bleibt fracker...


    northern ist wenn ich mich recht erinner groß in bakken, williston und three forks.
    aus welchen gründen ist es für dich denn verlockend zum jetzigen zeitpunk in öl/gas förderer zu investieren und warum überlegst du dir das risoko zu erhöhen in dem du in firmen mit schlechten erntefaktoren investieren willst?
    in meinen augen erhöht dies unnötiges risiko.



    bg bh


    ps. ist natürlich nur meine meinung :rolleyes:

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  • Gibt auch unter US Öl Aktien interessante Investmöglichkeiten, z.B Marathon Petroleum. Der Verkauf ihrer Tankstellenkette (+ 15-jähriger Liefervertrag für Benzin) ist meiner Meinung nach nicht ausreichend eingepreist. Der Bruttoerlös ist höher als die aktuelle Markkapitalisierung, Netto werden etwa 16 Milliarden Dollar übrig bleiben, die zur Schuldentilgung, Aktienrückkauf und Dividenausschüttung zur Verfügung stehen. Einzige Erklärung für die Zurückhaltung des Marktes ist die Sorge dass der Deal (1. Quartal 2021) noch platzt. Ich glaube das nicht und halte eine grosse Position, die nebenbei eine gute Dividende abwirft

    The best substitute for a brain is silence

  • @konterbande


    marathon würde ich in einem rezessionsumfeld auch nicht anlangen. ausserdem ist es keine klassische öl/gas aktie da nicht wirklich produzent sondern dienstleiser da die raffinerie, vermarktung und transport das hauptgeschäftsfeld darstellen.


    wünsche dir viel erfolg mit der aktie, ich habe meine ersten "abstauber" orders zb bei gazprom bei ca 150R eingestellt, sehe das aber ganz relaxt...


    bg bh

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  • Danke Blue Horseshoe für die guten Wünsche, ich bleibe zuversichtlich ;)
    Deshalb erwähnte ich eine Aktie mit einer Spezialsituation, unabhängig von Branche oder wirtschaftlichem Umfeld


    Abgesehen davon kommt in der Regel nach einer Rezession der nächste Aufschwung und der wird nicht nur mit Wind und Sonne befeuert sondern auch mit Öl und Gas, allen ESG Beteuerungen zum Trotz. Halte deswegen auch Öl und Gasaktien die tiefe Ölpreise gut überstehen können für ein gutes Investment. Die Kurse sind auf Allzeittiefs, ich bin geduldig und lasse mir das Warten mit hohen Dividenden versüssen

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  • ich hab mir letzte woche mal ein paar bp ins depot gelegt, scheen, wunderscheen!
    wenn der impfstoff kommt, werden die leute auch wieder mehr öl verfahren in ihren autos....

  • Hier ein sehr interessanter Artikel zum Thema Öl, EROI & Peak Oil:
    https://limitstogrowth.de/wp-c…Bernd_Warm_Nov10_2020.pdf


    Der Autor zeigt anhand des sog. ETP-Modells, dass am Ende die Thermodynamik für das Ende des Ölzeitalter verantwortlich sein wird. Der reale EROI bei Nutzung von Öl soll, wenn man nicht nur die Förderung, sondern auch alle vor- und nachgelagerten Prozesse (Exploration, Raffination, Transport etc.) betrachtet, schon ungefähr bei 1 liegen soll!


  • Hier ein sehr interessanter Artikel zum Thema Öl, EROI & Peak Oil:
    https://limitstogrowth.de/wp-c…Bernd_Warm_Nov10_2020.pdf

    Ohne jetzt sonderlich in der Materie drinzustecken, würde ich den Tenor dieses Artikels mit spitzen Fingern anfassen. Er paßt einfach zu gut in das Schema von zigtausend anderen, die sich seit dem Club of Rome an dem Thema abarbeiten. Es werden irgendwelche Diagramme gezeigt und eine Schreckensbotschaft nach der anderen begründen sollen.


    Auch wenn es sicherlich richtig ist, daß der EROI irgendwann die Fördergrenze diktiert, ist dieser für jedes einzelne Ölfeld anders. Wenn die Verhältnisse in Summe so wären, wie oben dargestellt, würde das heißen, daß per Saldo ca 10 Barrel gefördert werden müssen um ein Barrel nutzbares überzubehalten. Dann hätten wir aber m.E. andere Preisverhältnisse.


    Ich würde erwarten, daß wenn sich tatsächlich auf das EROI-Limit zubewegt wird, die Preise kontinuierlich über Jahre hinweg exponentiell steigen und schließlich ein Niveau erreichen, wo breitflächig in Kohleverflüssigung o.ä. investiert wird. Nichts davon kann ich bis jetzt erkennen.


    Weiterhin möchte ich fast wetten daß dieser Berndt Warn in allen möglichen Netzwerken rumspringt, die bei sich näherer Betrachtung als ähnliche Schaumschläger entpuppen, wie das PKI und IPPC. Die auf dem Titelblatt erwähnte ASPO reicht mir schon: ein weltweites Netzwerk von Wissenschaftlern, Ökonomen, Politikern und Journalisten, das die Öffentlichkeit auf das angenommene globale Fördermaximum von Erdöl (Peak Oil) und Erdgas aufmerksam macht. (lt. wiki). Da schrillen doch alle Alarmglocken.

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

  • Auch wenn es sicherlich richtig ist, daß der EROI irgendwann die Fördergrenze diktiert, ist dieser für jedes einzelne Ölfeld anders. Wenn die Verhältnisse in Summe so wären, wie oben dargestellt, würde das heißen, daß per Saldo ca 10 Barrel gefördert werden müssen um ein Barrel nutzbares überzubehalten. Dann hätten wir aber m.E. andere Preisverhältnisse.

    Das wird damit begründet, dass eine Quersubventionierung von anderen Energieträgern erfolgt.
    Der Energieaufwand der Ölförderung kann ja z.B. auch durch Kohlestrom bereitgestellt werden.
    Ähnlich ist es ja lange bei den "erneuerbaren Energien" gelaufen mit ihrem niedrigen Erntefaktor.


    Was mich allerdings stört, sind seine vielen Annahmen, für die er keine Quellen hat und auch keine Methodik aufzeigt. Von daher ist der EROI sicher nicht so schlecht, wie von ihm berechnet. Womit er aber Recht hat, dass de EROI auch nicht so gut ist, wie bei einer einseitigen Betrachtung der Förderung. Das Rohöl muss ja auch noch verarbeitet werden und irgendwie in meinen Tank reinkommen. Die Wahrheit liegt vielleicht irgendwo dazwischen.


    Und ja, die Netzwerke, wo sich der Autor so rumtummelt, finde ich auch bedenklich.
    Aber ich schaue mir immer erst den Inhalt an, bevor ich den Autor verurteile. Man soll ja über den Tellerrand schauen. ;)


    Irgendwann kommt der Peak Oil. Offen ist noch wann und durch was es ausgelöst wird. Dass es durch eine Ölknappheit passiert, denke ich auch nicht.

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