Ölproduktion im Vergleich
[Blockierte Grafik: https://pbs.twimg.com/media/Fe2bG6fXwAAqC75?format=png&name=4096x4096]
8. August 2026, 20:11
Ölproduktion im Vergleich
[Blockierte Grafik: https://pbs.twimg.com/media/Fe2bG6fXwAAqC75?format=png&name=4096x4096]
Wenn ich das letzte Ende richtig interpretiere, dann produzieren USA und KSA zusammen mehr mehr, als RUS weniger. Hinzu kämen noch die anderen Förderländer, die wahrscheinlich in Summe die Förderung stabil gehalten haben. Interessant vor dem Hintergrund der stark gestiegen Rohölpreise, die sich erst jetzt wieder beruhigen.
US Petroleum Verbrauch nach Sektor
[Blockierte Grafik: https://pbs.twimg.com/media/FfM0hWDXoAMQM1Y?format=jpg&name=small]
Saudi Erdöl-Exporte
[Blockierte Grafik: https://pbs.twimg.com/media/Ffm3n5ZWQAUWpSb?format=png&name=small]
Noch mal eine Zusammenfassung zum neuen Bericht der International Energy Agency (IEA)
Nix neues
Capex zu niedrig, Declineraten zu hoch
It’s Worse Than You Think
https://dailyreckoning.com/its-worse-than-you-think/
Guter Beitrag John Doe, hier die deutsche Übersetzung des Artikels mit dem wichtigsten Teil.
Meiner Meinung nach lohnt ein Investment in den Ölsektor erst nach einem Crash im Ölmarkt, man bedenke den enormen Investitionsbedarf der erst dann amortisiert wird wenn der Ölpreis dauerhaft hoch bleibt. Lohnenswerter scheint mir hier der Uran-Markt, bzw. die Kernreaktorindustrie in den man sofort einsteigen kann weil hier der Boom bevorsteht. Zudem gilt es zu bedenken das Öl nicht gleich Öl ist. Gute Qualität verschwindet zunehmend und das schlechte amerikanische leichte Erdöl ist für die meisten Raffinerien nicht geeignet (daher auch die hohen Dieselpreise). Die Investitionsrisiken sind beträchtlich.
Capex zu niedrig, Declineraten zu hoch
Hinzu kommt die chronische, langfristige Unterkapitalisierung der so genannten Midstream- und Downstream-Energieentwicklung. Das heißt, es wird nicht genug in die Ölfeldproduktion, Pipelines, Tanker, Raffineriekapazitäten und Lagerung investiert.
Und der Vollständigkeit halber möchte ich hinzufügen, dass es im Westen einen ernsthaften Mangel an jungen Menschen gibt, die in den Energiebereich einsteigen (auf jeden Fall in den Erdöl- und Erdgasbereich). Das spiegelt sich in den schrumpfenden Fakultäten der Hochschulen und Universitäten wider, die früher solche Studiengänge angeboten haben.
Rückblickend kann man ohne Übertreibung sagen, dass die Investitionsseite der globalen Energiewirtschaft während des Crashs 2008/09 zu zerbrechen begann. Und man kann auch mit Fug und Recht behaupten, dass sich der Sektor aus zahlreichen Gründen in den letzten mehr als zehn Jahren nie richtig erholt hat.
Energie treibt natürlich die Wirtschaft an. Aber das Finanzwesen steuert das Schiff. Beginnen wir also mit dem Finanzsektor, der im letzten Jahrzehnt über weite Strecken mit Nullzinsen (und über weite Strecken sogar mit negativen Realzinsen) zu kämpfen hatte.
Die niedrigen/negativen Zinssätze mögen den Großbanken zugute gekommen sein, aber dieselben niedrigen Zinssätze haben die Kapitalströme im Energiesektor stark verzerrt. Mit anderen Worten: Wenn man nicht weiß, was das Geld wert ist - über die Zinssätze -, ist es schwer, einen angemessenen Wert für langfristige Kapitalinvestitionen zu ermitteln. Und die meisten ernsthaften, groß angelegten Energieprojekte sind langfristige Vorhaben, die sich über mehrere Jahrzehnte erstrecken.
In der nordamerikanischen Öl- und Gasbranche begünstigten die niedrigen Zinssätze der 2010er Jahre relativ schnell umzusetzende, risikoarme Ideen wie Fracking. So wurde Fracking in den USA in den letzten zehn Jahren zum vorherrschenden Verfahren bei der Förderung fossiler Brennstoffe an Land.
Anders ausgedrückt: Die meisten neuen Öl- und Gasbohrungen in den USA waren Fracking-Bohrungen. Ja, Fracking hat Öl und Gas geliefert, buchstäblich Millionen von Barrel pro Tag. Aber die meisten dieser Moleküle stammten aus Bohrlöchern mit steilen Fallraten. Das Ergebnis war eine teure, nicht sehr rentable industrielle Tretmühle aus Bohren-Brechen-Fördern/Bohren-Brechen-Fördern.
Die Unternehmen mussten sich beeilen, um zu bohren und den Rückgangsraten einen Schritt voraus zu sein. Anderswo auf der Welt haben sich viele große Ölgesellschaften - vor allem in Europa ansässige wie BP, Shell, Total und andere - in den letzten 12 Jahren aus der Erforschung und Entdeckung von Kohlenwasserstoffen zurückgezogen.
Die Gründe dafür reichten von unsicheren Preisen über politische Risiken bis hin zu der schnell wachsenden Abneigung der westlichen Kultur gegen den schrecklichen Dämon "Kohlenstoff".
Das Ergebnis ist, dass es jetzt deutlich weniger Anreize für seriöse Akteure gibt, langfristiges Kapital in Öl- und Gasprojekte zu investieren, die in nur wenigen Jahren illegal und verboten sein könnten. Unterm Strich hat die Welt seit vielen Jahren zu wenig in Energie investiert. Das ist inzwischen ein tiefgreifendes, komplexes Problem, und wir haben das Schlimmste noch nicht hinter uns.
Es ist nicht möglich, dies über Nacht zu ändern.
Das Öl, das Sie heute im Jahr 2022 verbrennen, wurde vielleicht in den 1960er, 70er oder 80er Jahren entdeckt. Und es kann in einer Anlage raffiniert worden sein, die in den 1950er, wenn nicht sogar in den 1920er Jahren gebaut wurde. Doch nach einem Jahrzehnt mangelnder Investitionen und Vernachlässigung ist es mehr als klar, dass die Welt nicht genügend neue Barrel aus jüngsten Entdeckungen hat.
Sowohl im übertragenen als auch im wörtlichen Sinne ist einfach nicht genügend Öl in der Pipeline, um die aktuelle, geschweige denn die künftige Nachfrage zu decken.
All dies erklärt, warum zum Beispiel die westlichen Sanktionen gegen Russland wegen der Militäroperation in der Ukraine spektakulär gescheitert sind und Europa und den USA fast ins Auge gestochen sind.
Bis Anfang 2022 (vor der Ukraine-Operation) war Russland nämlich ein wichtiger Lieferant von so genannten Marginal Barrels für den Westen. Russlands Exporte von Rohöl und raffinierten Produkten hielten die Preise unter relativer Kontrolle und boten eine gesicherte Versorgung und vorhersehbare Kosten. Aber das ist jetzt nicht mehr der Fall, und das ist einer der Gründe, warum die Preise an den Zapfsäulen so teuer sind und wahrscheinlich noch weiter steigen werden (nach den Zwischenwahlen vermute ich, dass sie noch weiter steigen werden).
Seit über 170 Jahren baut die Welt auf fossile Brennstoffe, insbesondere auf Öl und Gas. Und entgegen den Behauptungen der Grünen gibt es keine plausible Möglichkeit, dass Wind- und Solarenergie den Rückstand aufholen können. Die Welt braucht Öl und Gas, Punkt.
Wenn Fatih Birol also sagt, dass die Welt noch nie eine so große Energiekrise" wie die derzeitige erlebt hat und dass wir das Schlimmste vielleicht noch nicht gesehen haben", dann ist es an der Zeit, aufmerksam zu werden.
Denn er legt den Finger auf ein wirtschaftsschädigendes Problem, und bei all dem steht viel auf dem Spiel. Als Einzelner kann man nicht viel tun, um die Richtung des Weltgeschehens zu ändern. Dennoch muss man verstehen, was man sieht, und die Wahrheit hinter dem Rauch und den Spiegeln unserer verlogenen Mainstream-Medien erkennen.
Wie sieht es mit kurzfristigen Investitionen aus?
Großes Geld und hochrangige Politiker bestimmen das Programm, und wir Normalsterblichen werden in der Regel aus dem Kontrollraum ausgesperrt. Aber als Investor ist es klar, dass man in solide, gut geführte Energieunternehmen investieren sollte. Sie sollten nach Öl- und Gasunternehmen sowie nach Raffinerien Ausschau halten.
Natürlich ist ein Großteil des Sektors bereits überbewertet.
Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
Kennt hier jemand peteoteq Energy ?
Mit deren Technologie kann man angeblich ökologisch und wirtschaftlich Öl aus dem ölSand extrahieren.
meiner Meinung nach hilft es nix wir müssen weg vom Öl solange es umkämpft und knapp ist
Also viele neue Thorium?kraftwerke und mit dem Strom Wasserstoff produzieren mit dem man dann mittels Brennstoffzelle oder im umgerüsteten Diesel rumfahren kann
Wie soll es sonst gehen auf Sicht von 10 Jahren?
Kurzstrecke PKW batterieelektrisch
Wir brauchen also einen Haufen Strom
Für Solar und Wind oder Biostrom sind wir zu dicht besiedelt bzw haben zu wenig Fläche
Das ginge nur mit massiven Einschränkungen
Ich sehe keinen anderen Weg als viele neue AKWs
![]()
Wenn die neuen Thoriumfküssigsalzkraftwerke wirklich runaway sicher sind der beste Weg?
Also wenn das Personal weg ist und der Strom nichts passieren kann wirklich?
Läuft das Ding in China eigentlich schon?
Sollte doch dieses Jahr in Betrieb gehen
Ich sehe keinen anderen Weg als viele neue AKWs
Ein Land, das Krieg führt, sollte keine AKW betreiben.
Das gilt für RU, UKR, USA - und DE.
Weil… ohne Energie verlierst‘e jeden Krieg!
LM
Moin moin,
Tucker Carlson, FOX News, macht vor den US Wahlen noch mal richtig Stimmung.
Diesel reicht noch für 25 Tage, dann ist Schicht im Schacht.
Bei der Bekämpfung der globalen Erwärmung werden viele Menschen verhungern und erfrieren:
Bei Martin Armstrong: https://www.armstrongeconomics…-fighting-global-warming/
Deutschland reduziert die Dieseleinfuhr aus Russland. Russland erhöht die Ölausfuhr nach Indien und Indien liefert jetzt mehr Diesel nach Deutschland. - Sozusagen weißgewaschen. ![]()
Markus Fugmann ebenfalls mit dem Thema Dieselknappheit.
LG Vatapitta
[Blockierte Grafik: https://pbs.twimg.com/media/FgvX-3lXgAExr5B?format=jpg&name=medium]
40 Jahre fossile Brennstoffproduktion. Rechte Maustaste und in neuem Tab öffnen für Vollbild.
[Blockierte Grafik: https://pbs.twimg.com/media/FgoLYEAWIAAaY1U?format=jpg&name=large]
beim Öl merkt man das die Marktmanipulation über die Terminmärkte bestens funktioniert
Ist wie beim Weizen die US Terminmärktebeherrscher verrichten wohl doch Gottes Werk?
![]()
Alles anzeigenÖl-Rally noch kaum angefangen...
Ich vermute Rückgang WTI auf (edit) 42$ und dann Anstieg auf 200$
Spezialchart
Fall es so kommt könnten die 200 USD dann mit USD Verfall zusammenfallen. Aber jetzt geht es bei Öl erstmal down.
mit einer "entspannung" war eventuell zu rechnen, allerdings bin ich mir unsicher was "die" als nächstes "planen".
EU Softens Russian Oil Price-Cap Plan Ahead of Approval
Europas Fall von der Energieklippe
Die verantwortungslosen oder soll man schreiben völlig durchgeknallten Europäer stehen vor einem tiefen Fall. Ihre Abhängigkeit von importierter Energie steigt jährlich und dennoch tun sie alles um diese Energiemangelsituation zu verschärfen. Vor allem die Deutschen tun sich da hervor, genannt sie nur Sprengung der Northstream-Pipelines, Rußland-Sanktionen, Abschaltung aller AKWs und Kohlekraftwerke.
Im Diagram sieht man deutlich das die Energieträger in allen Bereichen zurückgehen und bisher nur durch russisches Erdgas ausgeglichen werden konnte. Das Nordsee- Ol/Gas wird bald weggefördert sein. Eine wirkliche Lösungsstrategie gibt es ( absichtlich ? ) nicht.
[Blockierte Grafik: https://i0.wp.com/ourfiniteworld.com/wp-content/uploads/2022/10/19.-Europe-now-heavily-dependent-on-imported-fuels.png?ssl=1]