• Der Dirk ist in erster Linie ein begnadeter Verkäufer, das muß man ihm auf jeden Fall lassen.


    Was seinen Fonds angeht, will ich ihm nicht absprechen, daß das Konzept als solches gut gemeint ist und es auch eine ganze Reihe von Szenarien gibt, in der es funktionieren würde (wobei das Happy End theoretisch ja noch kommen kann). Bisher zumindest ist DM ein weiteres Beispiel, für Fondsmanager, die alles anders machen und trotzdem bzw. genau deshalb ihre Jünger enttäuschen. Aber irgendwas um die 85%(?) der Kohle sind ja noch da und wie gesagt, es könnte ja noch... Es gibt sicherlich schlimmere Geldvernichter.


    Aber wer keinen Bock hat, sich selbst mit dem Thema zu beschäftigen, was bleibt dem übrig, als "irgendein Fonds"? Welcher gut ist und welcher nicht zeigt sich immer erst hinterher. Ist ja bei den Minen auch nicht viel anders. Bloß daß da ein paar wenige gute reichen, um das Minus der anderen wieder wettzumachen. Das hat man bei nem Fonds i.d.R. nicht.

  • Keiner von uns kommt lebend hier raus. Also hört auf, euch wie ein Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seid freundlich. Seid komisch. Für nichts anderes ist Zeit.
    Anthony Hopkins


    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Ich glaube, dass eine zweite Popcorntüte langsam angemessen ist. Die erste ist ja für das fieberhafte Feuerlöschen der BoE reserviert. Die zweite brauche ich für das Schauspiel, was der FED bevorsteht. Man bin ich gespannt wie die aus der Nummer rauskommen wollen... :)))


    Die zehnjährigen US- Bonds heute seit saulanger Zeit erstmals wieder über 4 % in der ersten Reaktion auf die Inflationsdaten...

    Indem sie uns/dir fast alles wegnehmen.

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Das wir in turbulenten Börsenzeiten leben ist unbestritten. Im Derivatemarkt liegt ein Risiko, was der normal Sterbliche nicht beurteilen kann. Das Jahr 2008 war sicherlich ein laues Lüftchen zur heutigen Situation.


    Daher frage ich mich bei dem Fond von Dirk Müller, was bedeutet ein Absicherungsradar von 100%. Falls der Fall X eintritt werden die Absicherungspositionen (Futures/Optionen) gezogen und alles ist gut. Wirklich? Sind die Gegenparteien dann noch vorhanden und Willens Hr. Müller auszuzahlen? Sehe ich hier etwas falsch? Der ganze Ansatz funktioniert doch nur in einer „geordneten Börsenwelt“.


    Dann besitze ich doch lieber die Aktie eines soliden Konzerns mit Dividendenzahlung als eingetragene Namensaktie. Die Hoffnung besteht darin, dass im Fall X danach noch ein gewisser Wert besteht. Berücksichtigt man zusätzlich Region/Länderrisiko, Währung, politisches Risiko, Clearingstelle besteht vielleicht eine gewisse Hoffnung. Die Fiatwährung wird es nicht sein.


    Der Ansatz läuft auf jeden Fall weit besser als der ARK Innovation ETF von Cathie Wood. Darüber hinaus kann ich ja kurzfristig mit Spielgeld traden.

  • Das wir in turbulenten Börsenzeiten leben ist unbestritten. Im Derivatemarkt liegt ein Risiko, was der normal Sterbliche nicht beurteilen kann. Das Jahr 2008 war sicherlich ein laues Lüftchen zur heutigen Situation.


    Daher frage ich mich bei dem Fond von Dirk Müller, was bedeutet ein Absicherungsradar von 100%. Falls der Fall X eintritt werden die Absicherungspositionen (Futures/Optionen) gezogen und alles ist gut. Wirklich? Sind die Gegenparteien dann noch vorhanden und Willens Hr. Müller auszuzahlen? Sehe ich hier etwas falsch? Der ganze Ansatz funktioniert doch nur in einer „geordneten Börsenwelt“....

    Richtig.
    Die Auszahlung ist von der Bonität des Emittenten abhängig.


    Was das bedeutet habe ich 2008 gelernt. Stichwort Lehmann

  • Viele Einzelaktien des Fonds haben den Fond selbst ausperfomed. Mir ist nicht ganz klar welche Aktien für die schlechte Performance verantwortlich sind. Habe auch keine Zeit mir alle anzusehen. Facebook ist jedenfalls stark gefallen und dürfte unter DMs Einstiegspunkt liegen. Für mich steht fest DM weiß nicht was er tut. Einige Aktien gefallen mir auch wie Berkshire, Home Depot und JJ. Beim Rest ist mir nicht klar warum er sie hält außer das sie ihre Domain dominieren. Hätte man nur Berkshire gekauft wäre man 50+% Prozent im Plus. Warren Buffets Berkshire ist diversifiziert genug und eine Art Fond. Hätte man zum Bsp. Berkshires Holdings nachgeahmt wäre man im Plus. Warum das Rad neu erfinden? Woke Unternehmen wie Facebook, Google, Microsoft, Paypal und Ebay würde ich mir nie kaufen und auch in nichts investieren was dort investiert. DM hatte damals auch Wirecard gehalten als der Laden unterging. Niemand wußte was Wirecard genau macht. Das hat anscheinend gereicht um sie zu einer Premium Aktie zu machen. Der Typ hat wenig Ahnung von dem was er hält und sein Gelabere ist Zeitverschwendung. Viele seiner Analysen passen nicht zu den mir bekannten Wirtschaftsdaten. Für mich steht fest Fonds und deren Manager sind und bleiben Scheiße.

  • Daher frage ich mich bei dem Fond von Dirk Müller, was bedeutet ein Absicherungsradar von 100%. Falls der Fall X eintritt werden die Absicherungspositionen (Futures/Optionen) gezogen und alles ist gut. Wirklich? Sind die Gegenparteien dann noch vorhanden und Willens Hr. Müller auszuzahlen? Sehe ich hier etwas falsch? Der ganze Ansatz funktioniert doch nur in einer „geordneten Börsenwelt“.


    wie ich verstanden habe:
    Aktien wie Apple werden gekauft und gehalten.


    Zusätzlich "versichert" er es.
    Fällt Apple, macht er Gewinn - und reinvestiert wieder.


    Diese Versicherung ist wohl nicht gratis...

  • Ich habe den Fonds so verstanden:
    ca. 95% sind zum täglichen Börsenstart in Einzelaktien investiert, die restlichen 5% in Absicherung (Index).


    Fallen Aktien steigt die Absicherung, der Gewinn wird verkauft und in Aktien investiert. Steigen Aktien, werden die Aktiengewinne verkauft und in Absicherung investiert.
    Und der Ausgleich findet börsentäglich statt.


    Steigen kann der Fonds eigentlich nur, wenn die Einzelaktien besser performen als der Index und die Kosten neben den üblichen Fondskosten sicherlich auch deutlich mehr Transaktionskosten.


    Fällt der Markt vor dem Crash deutlich und er kann die Absicherungsgewinne in Aktien investieren fährt man beim kompletten Zusammenbruch vermutlich besser.


    Vorausgesetzt der Fonds gehört einem noch und es wird nicht durch irgendein Gesetz weggenommen.

  • Sind die Gegenparteien dann noch vorhanden und Willens Hr. Müller auszuzahlen? Sehe ich hier etwas falsch? Der ganze Ansatz funktioniert doch nur in einer „geordneten Börsenwelt“.

    Soweit ich es verstanden habe (ist schon länger her) sichert er eher kurzfristig mit Futures ab. Das würde ich noch nicht als ko-Kriterium sehen. Optionen hat er wohl am Anfang versucht, das hat ja überhaupt nicht geklappt. Lehrgeld, was praktischerweise die Anleger bezahlt haben.


    Der Haken an dem ganzen Konzept, was er auch selber z.T. einräumt, ist, daß die in Frage kommenden Instrumente nicht zu seinem Fonds passen. Er hat halt eine andere Zusammensetzung/Gewichtung mit seinen Aktien. Erstaunlich finde ich, daß es im den letzten Jahren fast immer zu seinen Ungunsten gelaufen ist. Zu erwarten wäre eigentlich gewesen, daß es mal ne Woche schlechter ausgeht und dann wieder besser. Aber scheinbar ist es ihm trotz aller Anstrengungen (die unterstelle ich mal) nicht gelungen, das Absicherungsproblem zu lösen. Genaues weiß ich aber auch nicht, ich steck da ja nicht drin.


    Das Szenario, auf das er den Fonds ausgerichtet hat, ist m.E. ein kurzer, harter Crash. Den hat es nunmal nicht gegeben, stattdessen ein Minicrash 2020 mit schnellen Erholung, was er offenbar überhaupt nicht für vorstellbar gehalten und deshalb anderthalb Jahre lang permanent Miese gemacht hat. Jetzt hat er noch ca 85% über und wartet weiter auf den maßgeschneiderten Crash...


    Soweit alles noch nachvollziehbar, man muß es ja nicht mögen. Aber was er im letzten Video erzählt hat, nach dem Motto, jetzt ist alles ganz toll, wir haben da eine Automatik die schaltet dann ganz schnell um, wenn der Markt dreht, da war ich dann doch baff. Das wäre ja doch neu, daß ein Algorithmus sauber die Tiefpunkte erwischt, quasi ein permanenter Lottogewinn. Und wenn nicht, zahlen seine Jünger halt nochmal Lehrgeld.


  • Aber was er im letzten Video erzählt hat, nach dem Motto, jetzt ist alles ganz toll, wir haben da eine Automatik die schaltet dann ganz schnell um, wenn der Markt dreht, da war ich dann doch baff. Das wäre ja doch neu, daß ein Algorithmus sauber die Tiefpunkte erwischt, quasi ein permanenter Lottogewinn. Und wenn nicht, zahlen seine Jünger halt nochmal Lehrgeld.

    Das schlimmste:
    Er verkauft es in seinen Videos so, als wäre es ein Tagesgeldkonto!


    Von den 15% Verluste über die letzten Jahre, davon dürfte der größte Anteil in seine Taschen gewandert sein.

  • Von den 15% Verluste über die letzten Jahre, davon dürfte der größte Anteil in seine Taschen gewandert sein.

    Ich bin kein Aktien/Fonds Freund, das dürfte bekannt sein. Für jene die es sind und langfristig daran glauben, kommen nur Berkshire Hathaway Aktien in Frage. Gut, man muss ein wenig sparen um eine zu kaufen. Aber vom nichts kommt nichts :thumbup:

    Gruß von Bumerang
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  • ... Erbsenzähler :]

    Gruß von Bumerang
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  • diese Eigendynamik kommt aus dem gelben [smilie_happy]
    Da beginnt die Diskussion mit Einläufen bei Fieber und endet mit dem Kolbenhub eines Lanz Bulldoges :thumbup:

    LG Tulius [smilie_blume]



    :thumbup: schlechter wirds immer [smilie_happy]



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