.......ZB's machen alles mit Absicht.
genau das befürchte ich auch. Ich glaube, sie wissen genau was sie tun und deren Vorgaben/Ziele sind unlauter und unvereinbar mit demokratisch legitimierter Rechtsstaatlichkeit.
Als institutionelle, faschistoide Hochleistungsbetrüger will ich sie dennoch nicht beschrieben wissen; zur genauen Beschreibung dessen, was sie meiner Absicht nach beabsichtigen und tun fehlen mir einfach die passenden Worte. Daher lasse ich es, was weitere Ausführungen angeht.
Zum Thema Bankrun:
es hat schon so oft im Gebälk des Finanzsystems geraucht und wohl auch heftigst gebrannt, aber die Fassaden stehen noch und die Menschen sind schon so oft verängstigt worden und nie ist was passiert, das Bankkunden oder Sparer in Deutschland Einlagenverlust ebescherte. Das hat sich in den Köpfen der Leute, die noch Erspartes in Form von Bankguthaben haben, fest gesetzt; die bewahren daher einfach Ruhe. Irgendwann schnappt die Falle zu, ohne dass es zu echten Bankruns gekommen ist.
Die Bankruns, die es gegeben hat, fanden wohl zeitlich extrem gestreckt und nur auf persönlicher Ebene in den Zeiträumen nach 2000 statt. Das sah dann so aus, dass Private ihre Guthaben schlagartig, meist aber schrittweise reduzierten und in Sachwerte mit hoher Wertdichte gegangen sind.
Umschichtungen in Aktien oder Fondsanteile oder auch Edelmetalle, die zusammen mit bankeigenen edelmetallen gelagert werden, ohne dass Barren über die Nummer einem Eigentümer zugeordnet sind, sind keine echten Bankruns; Ganz im Gegenteil: das Geld bleibt im Bankensystem, weil unter deren Verfügungsgewalt/Kontrolle. Was das im Insolvenzfal bedeuten kann, ist klar: übertragungen solchen eigentums durch die Bank auf Dritte sind, was den Dritten angeht, rechtskräftig. Das Eigentum ist damit ausgelöscht und rechtlich durch einen Anspruch in Geld gegen den Schuldner (die Bank) ersetzt. Dass es strafrechtlich Unterschlagung ist, ändert zivilrechtlich nichts. Und ob ein Sondervermögen nach einer Bankenpleite noch existiert, weis der Eigentümer immer erst lange danach, denn eine Abwicklung dauert. Auch das kann extrem riskant sein, wenn der Anspruch auf Geld lautet, oder sich Unternehmenssituationen bei Aktien ändern.
Unbechadet dessen, dass in der Vergangenheit nichts "durchgeschlagen" ist, was Deutschland angeht, ist die aktuelle Situation derzeit extrem riskant: Die Schweiz hat den Brand nicht gelöscht, sondern lediglich hinter einer anderen, höheren Fassade verlagert, sodass man die Flammen nicht sieht; was die Deutscha Bank angeht, so ist diese bei ernsten Problemen mit Derivaten viel zu groß, als dass sie jemand "schlucken" und glaubwürdig versichern kann, sich nicht verschluckt zu haben. Die Schweiz hat den Vorteil gigantischer Ntionalbank-Währungsreserven, die sie zur Stützung des Frankens mobilisieren kann. Was das dann für den "Rest" bedeutet, ist auch sicher nichts Gutes.
Aber wie gesagt: Einen Bankrun wird es in Deutschland nicht geben. Vorher machen die über Nacht, notfalls auch über Tag von jetzt auf nu alles zu, damit ja keiner mehr "raus" kann und alle zur Zahlung des Schadens herangezogen werden können.