Lucky, berichte mal wie das so wurde, bin dem Experiment nicht abgeneigt.
Aber gern. Dass die Teigführung lange dauert, hat ja nur mit der Bildung von Aromastoffen zu tun und die geschieht fast ohne unser dazutun...
Wenn es gerade passt, wird der Teig immer wieder mal aus dem Kühlschrank genommen und ein paar Male gedehnt und gefaltet.
Natürlich muss man ein wenig planen. Man könnte aber auch ohne weiteres die kühle Phase verlängern ( nur nicht bis zur Überreife, wo der Teig etwas zusammenfällt, Elastizität verliert und im Backofen nicht mehr so gut aufgeht). Aber genießen kann man ein Brot aus einem überreifen Teigling immer noch...
Zum Resultat kann ich nur sagen: hervorragend!
. Tolle Kruste, luftig, geschmacklich erstklassig!
Am nächsten Tag ist es nicht einfach "altbacken", sondern immer noch sehr gut. Auch einfrieren und wieder aufbacken geht gut
Als Epikuräer werde ich das immer wieder so machen und auf eine Backmaschine verzichten. Man muss halt ein wenig planen, was soll's. Auf jeden Fall Zutaten mischen, eine Stunde aufgehen lassen und ab in den Ofen gibt es ab jetzt nicht mehr...
Übrigens: es ist nicht von mir, sondern vom Meister seines Faches Marcel Paa (ein "Emil" unter den Bäckern beinahe....) in seiner Back-Akademie.
Heute seine Semmeln mit Wildhefe gebacken...aber schaut selber, es lohnt sich!
Grüsse!
Lucky