Seltsam ...wie es den ETF gelingt immer wieder physisch große Mengen zu kaufen und zu verkaufen.
cu DL
12. August 2026, 01:19
Seltsam ...wie es den ETF gelingt immer wieder physisch große Mengen zu kaufen und zu verkaufen.
cu DL
Da haben die ganz großen Player (um das neutral auszudrücken) ihre schmutzigen Pfoten drauf und drin....
Ich erinnere mich, als es darum ging, ob EM-ETF's in den USA überhaupt zugelassen würden, an Diskussionen hier, dass diese ETF's in falschen Händen (oder in den richtigen Händen...
) ganz wunderbare Manipulationsinstrumente mit grosser Markmacht werden könnten (und deshalb praktisch sicher zugelassen würden)...q.e.d.
Da haben die ganz großen Player (um das neutral auszudrücken) ihre schmutzigen Pfoten drauf und drin....
Ich erinnere mich, als es darum ging, ob EM-ETF's in den USA überhaupt zugelassen würden, an Diskussionen hier, dass diese ETF's in falschen Händen (oder in den richtigen Händen...
) ganz wunderbare Manipulationsinstrumente mit grosser Markmacht werden könnten (und deshalb praktisch sicher zugelassen würden)...q.e.d.
Ja, das haben wir früh debattiert und auch vor Jahren im Einzelfall gezeigt.
Das ist die andere Seite der Medaille des Goldhandels. Mit einem Mausclick können Tonnen Gold im Markt bewegt werden. 75 t monatlich sind zwar "nur" gut 20 % des Welthandels, aber die Kabale passen üblicherweise wichtige Zeitpunkte für ihre Manipulationen ab...
Man müßte mal wissen, wer wann wieviel ordert, da sind bestimmt die Fed Banken JPM und GS vorne mit dabei....
Grüsse
Edel
Seltsam ...wie es den ETF gelingt immer wieder physisch große Mengen zu kaufen und zu verkaufen.
cu DL
Man muss halt die richtigen Leute kennen. ![]()
Die Gold ETFs dürften vor allem der Goldpreismanipulation dienen. Sie sind eine Brücke zwischen dem physischen Goldmarkt und dem Papiergoldmarkt. Auf das wenige, in den ETFs vorhandene physische Gold können nur die Bullionbanken zugreifen, um es auf den Markt zu werfen, während den Kleinanlegern der Papiergoldanteil zugedacht ist. Somit absorbieren die ETFs Geld der Kleinanlager ohne wirklich preistreibend für EM zu wirken und können notfalls den Bullionbanken mit den geringfügig vorhandenen Goldbeständen unter die Arme greifen. So trifft es sich auch gut, dass zufälligerweise gerade die grossen Shortseller zugleich auch die Custodians der ETFs sind.
Zum GLD gibt es eine schöne Video-Präsentation von Avi Gilburt, in der er darlegt, dass die Statuten diese Finanzprodukts geradezu zum Betrug einladen.
Der Mann, gelegentlich als "Rohstoffpapst" dargestellt, der vor Jahren mit Soros Milliardenspekulationen machte, hat Weitsicht.
Erinnerlich, daß er seinen Kindern bereits vor vielen Jahren Chinesisch als Fremsprache empfahl.
http://click2.banyanhill.com/t…ljbGUtVHJhZmZpYw./AQ/Lcqp
Grüsse
Edel
Alles anzeigenDer Mann, gelegentlich als "Rohstoffpapst" dargestellt, der vor Jahren mit Soros Milliardenspekulationen machte, hat Weitsicht.
Erinnerlich, daß er seinen Kindern bereits vor vielen Jahren Chinesisch als Fremsprache empfahl.
Grüsse
Edel
Er hat nur ein Kind. Das ließ er zweisprachig aufwachsen indem er es einer chinesischen Nanny anvertraute...damals noch in NY. Jetzt lebt er ja in Singapour. Ist (m.E.) auch ein bisschen ein Dampfplauderer... ![]()
....
Ist (m.E.) auch ein bisschen ein Dampfplauderer...![]()
Ja, leider. Inzwischen. Es ist Jahre her, daß Rogers vehement Gold als Anlage empfahl, aber vor einem Jahr oder so den Goldpreis auf 1000 $ fallen sah und Zitat "Mit Gold kann man viel Geld verlieren."
Eine ähnlich desolate mentale Entwicklung hat ja auch Soros
vollzogen, sein damaliger Geschäftsfreund, dessen unheilvolle politische Aktivitäten hier nicht hin passen.
Grüsse
Edel
... und nicht zu vergessen wie er vor 10 Jahren eine substantielle Hausse bei aller Art von Agrarprodukten vorhergesagt hat (weil die Farmer vor einer großen Verrentungswelle stehen und niemand mehr Farmer werden will).
Wenn man seinen Index (RICI Agriculture) dazu ansieht, schwindet der Glaube an ein vernünftiges Timing (im Grundsatz mag die Überlegung ja stimmen, und die Rechnung irgendwann mal aufgehen).
Ein in jeder Hinsicht großer Artikel des großartigen Rick Mills, nicht nur vom Umfang her. Paßt natürlich auch in den Hegemonfaden, aber die Schlußfolgerung zum untergehenden Hegemon ist deutlich : Gold.
Von der immer exzessiveren Verschuldung einer kriegerischen Miltärmacht, dem Verfall von Währungen mit Vergleich anderer Imperien usw...
In der Verschuldung spielt der alternde Hegemon in einer Liga mit 3.Staaten.....Nur einige Auszüge:
"Von 2012, dem Ende der Großen Rezession, bis 2016 stieg die Bruttoverschuldung im Durchschnitt um 946 Milliarden Dollar pro Jahr. Zwischen 2018 und 2019 betrugen die Steigerungen durchschnittlich 1,23 Billionen Dollar pro Jahr.
Der einzige Grund, warum die USA bisher damit durchgekommen sind, ist, dass der US-Dollar die Reservewährung ist. Jeder weiß, wenn Amerika mit seinen Schulden in Verzug gerät, würde das gesamte Finanzsystem, das auf dem US-Dollar basiert, zusammenbrechen. Die US-Staatsverschuldung ist wirklich "zu groß, um zu scheitern".
Verlorene Reiche
Wie sind wir hierher gekommen? Nun, die Geschichte ist geprägt von einem Imperium nach dem anderen, das sich militärisch übermäßig ausgedehnt hat; die USA sind nicht anders......
Laut einer Studie der Weltbank verzeichnen Länder, deren Schuldenquote über einen längeren Zeitraum über 77% liegt (die der USA liegt bei 106,5%), eine deutliche Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Jeder Prozentpunkt über 77% schlägt laut der Studie 1,7% des BIP über Investopedia. ...
Natürlich folge ich den üblichen Faktoren, die den Goldpreis beeinflussen: US-Dollar, Anleiherenditen, Zinssätze, Inflation, Zu- und Abflüsse von ETFs, Barrenkäufe der Zentralbank, Nachfrage nach sicheren Häfen usw. Wie in unserem jüngsten Artikel erläutert, ist ein niedrigerer Goldpreis vor und während der Goldenen Woche Chinas ein etablierter Trend, der sieben Jahre zurückreicht, ebenso wie die Beschleunigung des Aufwärtspreises kurz nach dem Wochenende.
Es wird ein auf Goldanlagen zugeschnittenes Umfeld geschaffen."
https://aheadoftheherd.com/New…-United-States-Empire.htm
Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator
Grüsse
Edel
[Blockierte Grafik: https://aheadoftheherd.com/Newsletter/2019/The-Later-United-States-Empire_files/image003.jpg]
China kauft tonnenweise Gold: Die Strategie zeigt, wie sehr das Land Trump im Handelskrieg misstraut
Auszug:
Tatsächlich begann der Handelsstreit im Januar 2018 und zu der Zeit tätigte die PBoC keine offiziellen Käufe. „Inoffiziell ist es aber denkbar, dass China auch in den vergangenen beiden Jahren Gold gekauft hat, auch wenn keine Deals veröffentlicht wurden“, sagt Markus Bussler. „Es ist möglich, dass andere staatliche Einrichtungen Gold erwerben und es später in die Bilanz der Zentralbank umschichten — so wurde es in der Vergangenheit schon einmal gemacht“, erklärt er weiter.
Artikel hier.
Moin moin,
Adam Hamilton gibt seine Weisheiten zum "Roten Oktober" preis.
Auszug Seite 3 + 4 des Beitrages:
"Der steilste saisonale Abstieg des Jahres in Goldaktien findet technisch gesehen nicht im Oktober statt, sondern dauert von Ende September bis Ende Oktober. In diesen modernen Bullenmarktjahren verzeichnen die Goldaktien im Durchschnitt ihre großen Spitzen am 14. Handelstag im September. Dieses Jahr war es am letzten Freitag, den 20. September, als der GDX nach einer scharfen Korrektur um 13,9% im September wieder sprungartig anstieg. Dieser saisonale Abstieg trennt die Herbst- von der Winterrally.
Im Durchschnitt dauerte es bis zum 19. Handelstag im Oktober; was dieses Jahr Freitag, der 25. Oktober ist. In dieser Zeitspanne verzeichnete der HUI in den letzten Gold-Bullenmarktjahren saisonale Rücksetzer um durchschnittlich 6,9%. Das klingt vielleicht gar nicht so schlecht, doch vergessen Sie nicht, dass hier Daten aus 15 Jahren geglättet wurden. Von diesen 15 Jahren widersetzten sich Goldaktien diesem saisonalen Abstieg für eine 5-jährige Rally. Dabei wurden im Durchschnitt moderate Gewinne um 5,1% erzielt, meist im Zusammenhang mit ihren Oktobereinsätzen.
Im weiteren Verlauf werde ich "Oktober" verwenden, um mich auf den Zeitraum, in dem die Goldaktien sinken, zwischen Ende September und Ende Oktober zu beziehen. Die Goldminenunternehmen konnten sich diesem saisonalen Ausverkauf wenige Male widersetzen, wenn sie davor eher flach oder niedriger gehandelt wurden. Wenn Goldaktien kurz vor Oktober gesunken sind, dann wurde ein Teil ihres Verkaufsmomentums aufgebraucht. Dadurch zeigen technische Daten und Stimmung weniger Unterstützung für weitere Rückgänge.
In den anderen 10 Jahren bzw. zwei Drittel der Zeit sanken Goldaktien im Durchschnitt um 12,5% im Oktober. Das ist gravierend. Dieser saisonale Ausverkauf, der die Herbstrally in Goldaktien abwürgt, bevor er den Weg für die Winterrally ebnet, dauert lediglich 5 Wochen. Also sind durchschnittliche Korrekturen dieser Größenordnung, die in eine derart kurze Zeitspanne komprimiert sind, von Nachteil für die Stimmung. Sie beseitigen vorangegangene Gier viel effektiver als langsame Ausverkäufe.
Die größten saisonalen Rückgange treten tendenziell auf, nachdem die Goldaktien kurz vor Oktober höher gestiegen sind. Dann, wenn technische Daten überkauft sind und die Stimmung bei relativ hohen Goldaktienpreisen überschwänglich geworden ist. Ein kürzliches Beispiel ist 2016. Etwa so wie dieses Jahr stiegen die Goldaktien vor dem Marktsommer. Obwohl sie früher eine Spitze verzeichneten, stiegen sie im Oktober, nach einem anfänglichen Ausverkauf, relativ hoch.
Allerdings sank der GDX innerhalb dieser ganzen saisonalen Abstiegsspanne um 14,9%. Im schlimmsten Fall, war der GDX Mitte Oktober innerhalb weniger Wochen um 19,1% von der saisonalen Spitze Ende September gesunken! Es würde mich nicht überraschen, wenn die großen Goldaktien wieder irgendwann im nächsten Monat um 20% sinken. Basierend auf dem Höchststand des letzten Goldaktienaufschwungs Anfang September, bedeutet das für den GDX einen Preis von 24,76 Dollar. Der Grundgedanke dahinter ist einfach.
Denken Sie daran, dass Gold fast ausschließlich die Zukunft der Goldaktien lenkt. Vor ein paar Wochen schrieb ich über diesen ominösen riesigen Goldfutures-Verkaufsüberschuss. Die extrem gehebelten Goldfutures-Spekulanten dominieren die kurzfristige Goldpreisbewegung. Doch ihr Kapital ist begrenzt, da das ein sehr riskantes Spiel ist. Ihre gemeinsamen Positionen waren und sind überaus bullish, fast alle nehmen Long-Positionen und kaum Short-Positionen ein.
Damit bleibt ihnen wenig Spielraum, um mehr Goldfutures zu kaufen, doch sehr viel Platz, um beim richtigen Auslöser groß zu verkaufen. Und weil der Hebel im Goldfutures-Trading so extrem ist, vergrößert und verselbstständigt sich der Ausverkauf bald. Also ist ein Kursrückgang um 6% bis 12% in Gold sehr wahrscheinlich. Basierend auf seinem letzten Hoch bei 1.554 Dollar Anfang September bedeutet das, dass ein Bodenbildungsniveau zwischen 1.367 Dollar und 1.460 Dollar in diesem Roter-Oktober-Zeitraum auch wahrscheinlich ist.
Normalerweise sinkt Gold um den Oktober, weil es eine Lücke zwischen übergroßen saisonalen Treibern gibt. Das ist der Zeitraum, nachdem asiatische Käufe nachlassen - auch die für die indische Hochzeitssaison - doch bevor die westlichen Feiertagskäufe zunehmen. Dieses Jahr wurde der Goldpreis stark von Nachrichten zum Handelskrieg und Zinssenkungen durch die Fed beeinflusst. An der ersten Front stehen Mitte Oktober Handelsgespräche zwischen China und den USA auf hoher Ebene an. Wie gewöhnlich werden sie sich nur auf positives Gerede beschränken.
Obwohl seit anderthalb Jahren wenige oder keine Fortschritte bei den schwierigen Fragen zwischen den USA und China gemacht wurden, werden die Offiziellen nach allen Treffen auf hoher Ebene optimistisch. Das erzeugt bullishe Schlagzeilen für Aktien, was bearish für Gold ist. Und an der Zinssenkungsfront müssen hochrangige Fed-Offizielle die verrückten Erwartungen der Trader für mehr Zinssenkungen vor der nächsten FOMC-Sitzung Ende Oktober zügeln. Sie müssen einen aggressiven Ton anschlagen.
Also wird es in den kommenden Wochen wahrscheinlich wichtige Nachrichten geben, die die Goldfutures-Spekulanten dazu bewegen, ihre übertrieben bullishen Positionen aufzugeben. Wenn diese Verkäufe wie üblich lawinenartig anschwellen, wird der Goldpreis stark sinken. Die großen Goldaktien neigen dazu, die Goldbewegung um das 2- bis 3-Fache zu hebeln. Also steht dem GDX bei einem Goldpreisrückgang um 6% bis 12% eine Abwärtsbewegung um 12% bis 36% bevor. Die Mitte dieser Spanne ist 24%, was dem Mittelwert von 26,1% des letzten langanhaltenden Goldaktien-Bullenmarkts entspricht.
Obgleich die tatsächlichen Ausverkäufe in Gold und Goldaktien anhand anderer Entwicklungen auf den Märkten, wie der Entwicklung des S&P 500, kleiner oder größer ausfallen könnten, spricht die Wahrscheinlichkeit definitiv für unmittelbar bevorstehende Ausverkäufe. Zusammen mit den immer noch überkauften Goldaktien und dem allgemeinen Enthusiasmus für diesen Sektor ist das ein großes Warnzeichen. Es ist nicht klug, vor dem steilen saisonalen Rückgang im roten Oktober wesentliche Goldaktienpositionen einzunehmen. Wieso sollte man das Schicksal herausfordern?
Goldaktien-Trader müssen wachsam bleiben. Alle derzeitigen Positionen sollten sollten durch relativ eng gesetzte Stop-Loss-Orders abgesichert werden, um die Gewinne im Falle eines großen Ausverkaufs zu maximieren. Und Barmittel aus Trades, die bereits ausgestoppt oder verkauft wurden, sollten gehalten und nicht gleich wieder eingespeist werden. Es ist immer riskant, bei angespannten technischen Daten und allgemeiner Begeisterung hoch zu kaufen. Doch noch riskanter ist es, wenn starke saisonale Gegenwinde jegliche Verkäufe beschleunigen und intensivieren könnten.
Sollte es zu diesem saisonalen Ausverkauf kommen, dann wäre Ende Oktober eine vortreffliche Zeit, um bei viel niedrigeren Goldaktienpreisniveaus wieder einzusetzen. Der GDX sollte viel näher an seinen gleitenden 200-tägigen Durchschnitt sein und es ist kurz bevor der Großteil der Goldbergbauunternehmen ihre Ergebnisse für das dritte Quartal 2019 veröffentlichen. Die Einnahmen aus Goldaktien sollten in die Höhe schnellen, da der Goldpreis im dritten Quartal bisher bei durchschnittlich 1.473 Dollar lag. Das ist ein Anstieg um erstaunliche 12,5%! Wir müssen einfach nur vorher einen Ausverkauf überstehen.
Um Ihr Kapital auf den Märkten zu vervielfachen, müssen Sie wie ein Querdenker handeln. Das bedeutet, zu kaufen, wenn nur Wenige dazu bereit sind, damit Sie später bei hohen Kursen verkaufen können, wenn es wenige andere können. In der ersten Jahreshälfte 2019, lange bevor Goldaktien höher stiegen, schlugen wir in unseren beliebten wöchentlichen und monatlichenNewslettern vor, Aktien vieler fundamental hochwertiger Gold- und Silberminenunternehmen zu kaufen. Später realisierten wir große Gewinne um 109,7%, 105,8% und 103,0%!"
@Nebelparder, dein Indikator für Gold zeigt die extrem überkaufte Situation bei Gold an.
Könnte sich die überkaufte Situation, wie Hamilton meint, noch durch einen deutlichen Rückgang normalisieren?
LG Vatapitta
@Nebelparder, dein Indikator für Gold zeigt die extrem überkaufte Situation bei Gold an.
Könnte sich die überkaufte Situation, wie Hamilton meint, noch durch einen deutlichen Rückgang normalisieren?
LG Vatapitta
Möglich ist wie immer alles. Ich gehe jedoch nicht davon aus.
Gold 1.700 $ / Aktienmärkte stark abwärts ist m.E. stark zu präferieren.
Aber nicht im Oktober
cu DL
Nicht eindeutig zuordenbar. Das neue Minen-Briefing passt hier wohl am besten rein.
Kurzfassung : Nun denn! ![]()
Grüsse
Edel
guck mal, und das im Lokus Fokus...
Lg Tulius
Sehr guter Artikel , Autor Jim Rickards, alter US Kämpe. Er läßt die Schwachstelle "Gold Leasing" auch nicht aus. Diese ist ein deutlicher Hinweis auf den Fehler von Notenbanken, auch der BRD, Gold auszulagern, in die USA sowieso (Fort Nix)...
"Eine Tonne deutsches Gold, das in der Federal Reserve Bank of New York verwahrt und in London durch Vermittlung der BIS an Goldman Sachs verleast wird, kann verwendet werden, um Terminverkäufe über zehn Tonnen Gold an den Markt zu stützen. Jeder Käufer eines Teils dieser zehn Tonnen Gold glaubt, ihm gehöre Gold; freilich ist nur eine Tonne Gold vorhanden, um die zehn Tonnen an verkauftem Gold zu stützen. Und selbst diese eine Tonne Gold ist geleast und kann unter Umstanden vom Leasinggeber vom Markt genommen werden.
Wenn das Gold einer Zentralbank an die chinesische Regierung verkauft und nach Schanghai geliefert wird, verschwindet dieses Gold bis auf Weiteres in einer unterirdischen Stahlkammer und steht für Leasingzwecke nicht mehr zur Verfügung. Der Gesamtbestand hat sich nicht geändert, aber der Umlaufbestand ist kleiner geworden. Das Gleiche gilt, wenn Länder wie etwa die Niederlande oder Deutschland ihr in der Federal Reserve Bank of New York verwahrtes physisches Gold zurückholen, um es in einem Tresor in Amsterdam oder Frankfurt einzulagern..."
Grüsse
Edel
Alles anzeigenMoin vatapitta,
was sagst du zum vartian heute?
https://www.goldseiten.de/arti…g-Kong-wirkt.html?seite=1
Zumindest sieht er bei gold spätestens bei 1140 den Boden.
Bg
Hallo @cadafi,
hier lesen mehr Foris mit.
Vartian setzt auf den ersten Schritt einer Einigung zwischen China und den USA. Daraus leitet er die weitere Entwicklung von Aktien und EM-Märkten ab. Zusätzlich etwas Charttechnik, die ich nicht nachvollziehen kann.
M. E. gibt es keinen Handelsstreit zwischen China und den USA, wie es überall gemeldet wird. Das dient nur der Beruhigung der Massen.
Es gibt einen Wirtschaftskrieg um die Vorherrschaft auf der Welt!
Dieser wird unerbittlich geführt, bis eine Seite ihre Niederlage eingestehen muss.
Natürlich muss man gelegentlich so tun, als wenn man tatsächlich vorankommt. Das soll dann die heimischen Märkte beruhigen und das eigene System stabilisieren. Natürlich wissen Trump, die FED, die Republikaner, die Demokraten und die politische Führung in China, dass die Schlacht noch lange nicht entschieden ist und noch sehr lange - Jahre - weiter geht. Es geht darum China wirtschaftlich zu destabilisieren. Ein Millionenheer an Arbeitslosen wäre politischer Sprengstoff für China. Die Leute sind ziemlich schlau und hätten dann viel Zeit über ihre politische Situation/Unfreiheit nachzudenken. China ist eine brutale Diktatur - siehe Hongkong und auch geografisch expansiv - Tibet. Den Nachbarn dürfte ein zu mächtiges China nicht gefallen. Deshalb könnte es sein, dass sie, wenn China wackelt, die USA unterstützen. Wer schwach und schon abhängig ist, wird sich eher auf die Seite Chinas schlagen.
Da ich die politische Sicht Vartians nicht teile, folge ich auch seiner diesbezüglichen Analyse der EM nicht.
Dem derzeitigen guten Wetter könnte bald wieder eine Verschärfung der Auseinandersetzung folgen. Die Märkte könnten sich kurzfristig durchaus gemäß dem Szenario entwickeln und das ist ja auch politisch erwünscht.
Ansonsten bleibe ich dabei, dass der Krieg um die Vorherrschaft auf der Welt noch jahrelang weitergeht - mit vielen unerfreulichen Auswirkungen.
China sitzt in der Kakerlakenfalle Dollar und wird dort ohne militärischen Sieg nicht herauskommen.
Der Sieger schreibt die Geschichte.
Alles anzeigenDollarangebot schafft Dollarnachfrage (So funktioniert die Kakerlakenfalle!)
Nun möchten wir einen anderen Weg gehen, um zur selben Schlussfolgerung zu gelangen, dass China den Staatsanleihemarkt nicht zusammenbrechen lassen kann.
Betrachten wir etwas, dass wir bereits mehrere Male erwähnt haben: Der Dollar ist geliehen. Er wird nicht gedruckt. Jedes Mal, wenn neue Dollar erschaffen werden, gibt es einen Kreditnehmer. Niemals gibt es einen Beschenkten. Der Kreditnehmer besitzt den Dollar als Vermögenswert - besitzt aber im Gegenzug auch eine zugehörige Verbindlichkeit.
Sobald wir verstanden haben, dass die Bilanz Aktiva und Passiva besitzt, ist es sinnlos, Zunahmen auf der Aktiva-Seite zu besprechen, ohne die Passiva zu erwähnen. In anderen Worten ausgedrückt: Der Vermögenswert stellt das Angebot dar, doch es gibt auch eine Verbindlichkeit. Diese repräsentiert die Nachfrage. Fortwährende Nachfrage. Lassen Sie uns hier einen genaueren Blick darauf werfen.
Hier ein Beispiel: Ein Bauer nimmt einen Kredit auf, um mehr Land zu erwerben. Der Preis für das Grundstück ist hoch (da wir uns in einem Umfeld extrem niedriger Zinsen befinden und sich die Vermögenswertpreise umgekehrt zu den Zinsen bewegen). Um dieses zu kaufen, muss er also Schulden über viele Dollar auf sich nehmen. Und er braucht einen hohen Umsatz, um diese Schulden zu bedienen. Grund dafür ist die Tatsache, dass der Bruttoumsatz die Schulden nicht bedient. Nur der Nettogewinn kann als Zinsen oder Kreditsumme ausgezahlt werden.
Unser Bauer wäre glücklich, wenn einige Pennies jedes Dollarumsatzes freier Cashflow, abzüglich aller Ausgaben, wären. Demnach ist seine Nachfrage nach Dollarumsatz mehrere Vielfache so hoch wie seine Zinskosten. Diese Nachfrage - lassen Sie uns das nicht vergessen - besteht, solange er diese Schulden hat.
...
[Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs5d00bbd8a43a9.png]
Gold wird den Dollar ersetzen. Das wird weder die Enthüllung einer Wahrheit über den Dollar sein, noch hat es etwas mit dem Goldpreis zu tun (der invers zum Dollarpreis korreliert). Gold war nicht nahe daran, den Dollar zu ersetzen, als sich sein Preis auf 2.000 Dollar belief und dasselbe gilt auch für 20.000 Dollar.
Das wird Anleihen voraussetzen, also Kredit. Es muss einen Mechanismus geben, um Dollarschulden in Gold zu refinanzieren. Anders als Dollarschulden können Goldschulden durch Metallzahlung beglichen werden. Wir entwickeln einen derartigen Mechanismus.
M.E: China kann nur gewinnen, wenn es den Goldstandard einführt und seine Schulden mit Gold zurückzahlt.
Dazu braucht es ein passendes Verhältnis. Eine Einigung mit den USA wäre denkbar, weil ein Krieg zwischen Weltmächten heute unführbar ist.
LG Vatapitta
PS: Nun überlegt bitte, was das für überschuldete Minen bedeutet, oder für die Kapitalbeschaffung für Explorer, wenn sie nichts haben außer einem interessanten Grundstück (z.B. PAC = viele Options, Null Insiderkäufe! = Lügenmärchen). Und damit wird verständlich, warum nur ganz wenige letztlich erfolgreich sind.