GOLD : Märkte und Informationen

  • Das ist eine interessante Rechnung.


    Jedoch sitzen manche auf vielen Milionen Unzen und sind einfach unfähig daraus Gewinne zu machen.
    Dieses Risiko des Managements können wir leider nicht ausrechnen.


    Aber Dein Ansatz gefällt mir.

  • Meines Erachtens nach eine Milchmädchenrechnung.


    Wie viel Geld - in Gold gerechnet - muss aufgewandt werden, um Deine exemplarischen 30 Unzen aus dem Boden zu holen und zu raffinieren?

    • Offizieller Beitrag

    Meine Meinnug:


    Prinzipiell Gold, Gold physisch zuerst. So viel, wie man denkt, haben zu müssen zur persönlichen Absicherung.


    Danach Minen, sind Spekulation, Spielgeld. Dann ja.

  • Interessante Grafik



    Den gleichen Chart könntest Du , mit identischer Suggestiv-Botschaft für das Duo Global money Supply und S&P 500 , oder global money supply und Welt-Toilettenpapier-Verbrauch oder, oder , oder.... einstellen.


    Oder anders: schau Dir einen Chart Global Money Supply versus Gold 1980 - 2004 an. 8o


    Milchmädchen-Chart. :D

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • Ich bin bei der obigen Rechnung von Konstanten ausgegangen (Anzahl Aktien, Anzahl Unzen im Boden, AISC, POG)...die keine Konstanten sind sondern variieren.
    Nach jeder Veränderung einer dieser Punkte, müsste diese Rechnung neu aufgemacht werden und zeigt gleichzeitig wie wichtig, neben dem POG, AISC und Aktienverwässerung sind.


    ABER, ausgehend von konstanten Werten, macht eine solche Rechnung Sinn...!?

  • Es scheint sich auf jeden Fall vor dem Kauf eines Miners zu lohnen, diese Rechnung aufzumachen um zu sehen wieviele Unzen ich theoretisch für mein Geld bekomme und ist scheinbar meist lohnenswerter als physisches Gold zu kaufen.


    Was meint ihr?

    Du sagtest es bereits. Du kriegst nur theoretisches Gold.
    So wie die meisten. :D

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • ... und zeigt auf, warum (gute) Investoren auf all diese Punkte schauen:


    Sicheres politisches Umfeld (um möglichst konstante Faktoren zu haben) sowie


    - AISC
    - Anzahl Aktien
    - Ressourcen(potential)


    (Ich gehe weiterhin von Developern oder Produzenten aus und keine Explorer deren Aussicht jemals zu produzieren gering ist)

  • Hallo,


    die o.g. Punkte mal - mehr oder weniger - als gesetzt gegeben:
    Um dein knappes Kilo Gold auf dem Tisch liegen zu haben,
    müssen hunderte Tonnen Gestein bewegt und aufbereitet werden?!


    Ich sach` mal: Kosten?!
    Arbeiter, Maschinen, Treibstoff, …
    (Edit: die Kosten gehen natürlich von dem Kilo runter, iss klar, ne?)


    Und: Weitere Unwägbarkeiten?!
    Regierungswechsel, Umweltschutzverbände, indigene Völker, ...


    Als Zock wahrscheinlich o.k., aber für mich "zu heiß".
    Außerdem, wie sagte schon der große Mark Twain:
    "Eine Mine ist ein Loch im Boden an dessen Rand ein Lügner steht!"


    Somit: Für mich einmal das Endprodukt bitte!


    Liebe Grüße
    Marek

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  • Ich meine, wenn das so ein sicheres Ding wäre, dann könntest du keine Aktien mehr kaufen, weil die schon alle weg wären.

  • Ich meine, wenn das so ein sicheres Ding wäre, dann könntest du keine Aktien mehr kaufen, weil die schon alle weg wären.

    Sagt ja keiner, dass das so ein sicheres Ding ist.
    Die Minenaktien haben zusammengefasst zwei Nachteile:
    1. Eben die Unsicherheitsfaktoren, wie bereits genannt.
    2. Der Zeitfaktor. Die physisch erworbene Unze hat man sofort. Auf den Gewinn bei den Minen muss man teils erheblich länger warten. Bei produzierenden Minen geht es (i.d.R.) schneller, aber da hat man auch nur einen geringen Gewinn. Den meisten Gewinn (und das meiste Risiko) hat man bei Explorer und Entwickler, weil dort die Unze Gold im Boden am geringsten bewertet ist. Dafür muss man hier auch länger auf den Gewinn warten und geht teils erhebliche Risiken ein.


    Es gibt nichts geschenkt. Physisches Gold in Eigenbesitz ist die ultimative Sicherheit. Alles andere ist Zockerei.
    Keines von beidem ist per Se "besser", denn das hängt von der eigenen Risikopräferenz ab.
    Wenn man älter ist, sollte man tendenziell mehr Physisches haben und wenn man jünger ist, sollte man tendenziell mehr ins Risiko gehen durch Minen und Explorer.

  • Die "Kosten" (AISC) habe ich erwähnt und in der Berechnung berücksichtigt: POG abzgl. AISC


    "Unwägbarkeiten" sind das größte Risiko bei Minen...man sollte auf eine relativ sichere "Jurisdiction" achten.


    Als "Zock" würde ich Minen generell nicht bezeichnen ABER man muss wirklich genau hinschauen - gerade bei Explorern.


    Ich halte es wie "Wurschtler": Gold physisch gibt ein Gefühl von Sicherheit und gehört in jeden Haushalt - wer Zeit und Nerven hat darf sich an Minern/Developern/Explorern versuchen.


    Schönen Abend allen.

  • .... um zu sehen wieviele Unzen ich theoretisch für mein Geld bekomme und ist scheinbar meist lohnenswerter als physisches Gold zu kaufen.


    Was meint ihr?

    Die wichtigsten Worte sind rot markiert....

    • Offizieller Beitrag

    In doppelter Bedeutung, bekanntlich das Notruf Signal. Der ganz erfahrene Minen und Edelmetall Spezi Eric Coffin mit feinem Artikel, besonders sehenswert einige Charts.
    So die geradezu schizophrene Logik der US Märkte, daß das PE Ratio des S&P auf Rekordwerte steigt, während das Sentiment sinkt und sinkt. Dollarschwemme und Erzkapitalismus pur..., sh.Anhänge.


    "Es ist alles gut. Höchste Arbeitslosenquote seit der Großen Depression? Ein rekordverdächtiger vierteljährlicher Verlust beim BIP ist im Anmarsch? Drohende Deflation und Schuldenausfälle? Pffftt! Abwärtsmärkte sind für Verlierer. Die Fed hält Ihnen den Rücken frei!.... :|


    Wir haben Glück im Goldsektor. Ich denke, es wird ein klarer Gewinner sein. Es gibt aber noch viel Leid, das anderswo in der Wirtschaft auf uns zukommt, und ich glaube nicht, dass das auch nur annähernd eingepreist ist....


    Niemand weiß, wie sie sich auswirken werden. Aber die hohe Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Reset kommt, und die Gewissheit, dass es sich irgendwie direkt auf die Finanzanlagen auswirken wird, hat dazu geführt, dass sich viel mehr Menschen dem Gold zuwenden. Gold ist ein Vermögenswert ohne Gläubiger, außerhalb des Finanzsystems. Das ist eine äußerst attraktive Eigenschaft, zusätzlich zu der Fähigkeit von Gold, eine Absicherung gegen Inflation und Dummheit von Regierungen/Zentralbanken zu sein.


    Es ist dieser Schutz, von dem ich glaube, dass Gold stark bleiben wird. Es wird während eines USD-Anstiegs oder in Zeiten extremer "Risiken" an der Wall Street einen Rückzieher machen, aber der Trend ist höher...


    Es geht aufwärts. Und wenn der Goldpreis in den nächsten Wochen noch etwas mehr über die 1700 $-Marke steigen kann, wird dies vielleicht nicht das übliche "Verkaufen im Mai und weggehen Jahr" sein.." ;)


    https://www.kitco.com/commentaries/2020-05-22/Mayday.html
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Grüsse
    Edel


    [Blockierte Grafik: https://www.kitco.com/commenta…22/images/Eric_0522_1.png][Blockierte Grafik: https://www.kitco.com/commenta…22/images/Eric_0522_2.png]

  • @Edelmann


    Guten Morgen.


    Möglich, wahrscheinlich?


    Ich gehe davon aus, dass wir aufgrund der zunehmenden Arbeitslosigkeit zunächst Kaufkraft verlieren. Das wird aber noch nicht preisrelevant werden, weil es auch noch eine Weile dauern wird, bis die Produktionskapazitäten wieder aufgebaut sind - so sie denn aufgebaut werden. Werden sie wieder aufgebaut, was ich nicht annehme, die Unternehmen werden eher rationalisieren und die Effizienz erhöhen, kommt es zunächst zu einem steigenden Angebot bei sinkenden Einkommen -> Depression. Davor sind auch Au/Ag nicht gefeit. Es wird zu sinkenden Preisen für Au/Ag kommen und irgendwann werden sich die ersten aus ihren physischen Au/Ag-Engagements zumindest teilweise verabschieden. Wer längerfristig denken kann/darf, wird dann preiswert einkaufen können. Und dann kommt ein Goldhandelsverbot!


    Möglich ist alles. Da Geld eine staatliche Zwangsabgabe ist, werden die Staaten alles daran setzen, "ihr" Geld zu erhalten. EMs könnten gefährlich werden, Aktien eher nicht - aber auch der Börsenhandel wird beeinflußt oder läßt sich verbieten. Zur Zeit favorisiere ich EMs als Versicherung, möglicherweise ein Totalausfall, möglicherweise die letzte Rettung, Aktien als Zuwachsgenerator für Geld (nicht Geldwert) und Geld (Cash) als allfällige Liquidität.


    Ich wünsche einen schönen Pfingstmontag.

  • BUY GOLD?! Eric Sprott, Marin Katusa, AND Sean Roosen on Gold Panel


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    bg bh


    ps. es ist ja bekannt das broker einfach die deponierten aktien zum shorten verleihen, interresant für mich ist das die broker u.a. auch katusa´s 9% position in northern dynasty verliehen haben.
    eric sprott zu naked shorts/uptick/royalty rule ca min 56


    bg bh



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    Einmal editiert, zuletzt von Blue Horseshoe ()

  • Heute ein schöner Artikel von Egon von Greyerz, der die Goldbestände der Welt zum Inhalt hat und eine mögliche Gold-Konfiszierung für unwahrscheinlich hält.



    Gold-Konfiszierung wäre Unsinn
    Ein paar Ausschnitte daraus:

    • Schätzungen der Credit Suisse zufolge liegt die Höhe der globalen Finanzanlagen bei 360 Billionen $. Davon sind 85 Billionen $ Aktien, oder 24%. Der globale Anleihemarkt kommt auf 100 Billionen $ (28%). Anlagegold liegt bei ca. 35.000 Tonnen oder 1,9 Billionen $. Und das entspricht gerade einmal 0,5% der globalen Finanzanlagen.
    • Regierungen fördern eindeutig steigende Aktienmarktkurse, weil es ihnen Wählerstimmen bringt. Da es aber nur so wenige Goldanleger gibt, verliert die Regierung kaum Wählerstimmen, wenn sie den Goldpreis nach unten manipuliert.
    • Meiner Meinung (Egon von Greyerz) nach haben die Zentralbanken, wie auch die Fed, ihre offiziellen Goldbestände heimlich reduziert. Zudem verleihen (verleasen) Zentralbanken einen größeren Teil ihrer Goldbestände, und höchstwahrscheinlich wird dabei dasselbe Gold gleich mehrfach verliehen.
    • Wenn Gold in der Vergangenheit verliehen wurden, verblieb es bei den Bullionbanken in London oder New York. Die großen Käufer von heute sind China und Indien. Sie kaufen Gold von den Bullionbanken in London oder New York.
    • Dann werden die Barren in den Osten geliefert. Die Bullionbanken leihen sich 400-oz-Barren von einer Zentralbank und verkaufen sie dann an Käufer aus dem Osten.
    • In der Folge verfügt die Bullionbank nicht mehr über das physische Gold und die Zentralbank hält nur noch einen Schuldschein von der Bullionbank. Das heißt: Bullionbanken wie Zentralbanken haben das physische Gold dauerhaft verloren. Es wird niemals zurückkehren.
    • Und deswegen verfügen Zentralbanken nur über einen Bruchteil des physisches Goldes, das sie offiziell als Bestand ausweisen.
    • Seit Jahrzehnten akquiriert China Gold. Die offiziellen Goldbestände des Landes werden mit 2.000 Tonnen ausgewiesen. Doch viele gehen davon aus, dass die tatsächlichen Bestände beim mehr als Zehnfachen liegen. Insider, die mit den Chinesen zusammengearbeitet haben, bestätigen, dass China wahrscheinlich über 20.000 Tonnen Gold hält. Die gesamte inländische Goldproduktion Chinas von derzeit 400 Tonnen pro Jahr fließt an den Staat.
    • Wenn China die Einführung eines goldgedeckten Yuan ankündigt, was nicht unwahrscheinlich ist, werden sie ihre 20.000 Tonnen (und mehr) offenlegen und auf diesem Weg die USA herausfordern, zu beweisen, dass deren Bestände von 8.000 Tonnen tatsächlich vorhanden sind. Das wird für einen interessanten und aggressiven Schlagabtausch sorgen, hoffentlich nur verbal.

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.


    Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.

  • Du kannst dem Broker jederzeit verbieten deine shares zu verleihen!!!


    cu DL

    dann hast du sehr oft ganz schnell kein depot mehr ....
    welchen broker nutzt du in eu/germany?


    bg bh

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