GOLD : Märkte und Informationen

  • Kurz und kanpp es werden weiter jeden Monat Wertpapiere im Umfang von 120 Milliardne US Dollar gekauft werden. Das heißt für mich das die Bilanz der FED Ende 2021 bei mindestens 8,2 Billionen US Dollar sein wird. Das alleine sollte den Goldpreis nachhaltig über die 2000 US Dollar bringen.
    Dazu drucken ja weiter die EZB, BOJ und die britische Notenbank weiter bedrucktes Papier. Was natürlich von allen Kabalenbanken unterschlagen wird, ist das mitllerweile die EZB und auch die FED die jeweilen Staatshaushalte finanzieren muss und so natürlich weiterhin die Bilanz aufgeblasen wird. Von den Japanern wollen wir überhaupt nicht sprechen.


    Die wichtigsten Aussagen der Fed aus ihrem Statement in Schagzeilen:
    [Blockierte Grafik: https://finanzmarktwelt.de/wp-content/uploads/2019/03/Billboard-970x250-1.jpg]
    – Fed lässt Zinsen unverändert
    – Fed verlängert Dollar Swap Lines
    – Fed erwartet keine Zinsanhebung bis Mitte 2023
    – weiter monatliche Wertpapierkäufe von 120 Milliarden Dollar
    FMW: praktisch alles unverändert zur letzten Sitzung – also keine „operation twist“ (Verlängerung der durchschnittlichen Laufzeiten der gekauften Anleihen)
    – die Erwartungen für Wachstum und Inflation der Fed:
    [Blockierte Grafik: https://finanzmarktwelt.de/wp-content/uploads/2020/12/Fed-Erwartungen.jpg]
    Das Statement der Fed im Wortlaut:
    The Federal Reserve is committed to using its full range of tools to support the U.S. economy in this challenging time, thereby promoting its maximum employment and price stability goals.
    The COVID-19 pandemic is causing tremendous human and economic hardship across the United States and around the world. Economic activity and employment have continued to recover but remain well below their levels at the beginning of the year. Weaker demand and earlier declines in oil prices have been holding down consumer price inflation. Overall financial conditions remain accommodative, in part reflecting policy measures to support the economy and the flow of credit to U.S. households and businesses.
    The path of the economy will depend significantly on the course of the virus. The ongoing public health crisis will continue to weigh on economic activity, employment, and inflation in the near term, and poses considerable risks to the economic outlook over the medium term.
    The Committee seeks to achieve maximum employment and inflation at the rate of 2 percent over the longer run. With inflation running persistently below this longer-run goal, the Committee will aim to achieve inflation moderately above 2 percent for some time so that inflation averages 2 percent over time and longer-term inflation expectations remain well anchored at 2 percent. The Committee expects to maintain an accommodative stance of monetary policy until these outcomes are achieved. The Committee decided to keep the target range for the federal funds rate at 0 to 1/4 percent and expects it will be appropriate to maintain this target range until labor market conditions have reached levels consistent with the Committee’s assessments of maximum employment and inflation has risen to 2 percent and is on track to moderately exceed 2 percent for some time. In addition, the Federal Reserve will continue to increase its holdings of Treasury securities by at least $80 billion per month and of agency mortgage-backed securities by at least $40 billion per month until substantial further progress has been made toward the Committee’s maximum employment and price stability goals. These asset purchases help foster smooth market functioning and accommodative financial conditions, thereby supporting the flow of credit to households and businesses.
    In assessing the appropriate stance of monetary policy, the Committee will continue to monitor the implications of incoming information for the economic outlook. The Committee would be prepared to adjust the stance of monetary policy as appropriate if risks emerge that could impede the attainment of the Committee’s goals. The Committee’s assessments will take into account a wide range of information, including readings on public health, labor market conditions, inflation pressures and inflation expectations, and financial and international developments.
    [Blockierte Grafik: https://finanzmarktwelt.de/wp-content/uploads/2020/12/Fed-Meeting-gemeinfrei-590x354-1-300x180.jpg]

  • Salve,


    ein guter Freund und Börsenguru, mit erstaunlichen Trefferqouten bei Analysen sagte mir bei einem Goldkurs einiges über 2000... und ich hatte die Ahnung auf eine Konsolidierung...


    "sieht für mich wie ein riesen Smilie aus :D :thumbsup: mit Ziel mindestens 3500 und da kannst du drin bleiben..."


    Dem habe ich mich dann angeschlossen.


    allen max Erfolg


    Lasset die Spiele beginnen


    Sparta :thumbsup:

  • Bernecker warnt vor einem Schuldenschnitt. Es gibt in der Eurozone Anleihen über 17,5 Billionen Euro mit negativer Rendite. Er rechnet mit einem Zinsanstieg am langen Ende um 1 - 2%.
    Das wäre für langfristigen Anleihen der Eurozone der Megagau!

    Ein Zinsanstig von nur 3-4% würde den Wert solcher Anleihen halbieren!So extrem ist es "komprimiert".


    Wenn nun Billionen im 2-stelligen Bereich implodieren...
    Das - genau das ist die Deflation!


    Der Schlüssel für eine Deflation liegt im Zinsanstieg.


    Jedoch ist es nicht etwa so, dass eine Zentralbank oder so das kontrollieren kann.
    Nicht die Zinsen steigen - und er Wert wird fallen.
    Nein - der Wert wird fallen - und dadurch steigen die Zinsen.
    Den Wertverlust kann die ZB nicht verhindern - und den Zinanstieg dann auch nicht.
    Modern Money Theorie wird Makulatur.
    Und Billionen werden pulverisiert...


    Fehlt nur ein Sündenbock: Russland, China?

    🤮 🤡 💩 🡄 Die 3 meistvermissten Emojis zum Kopieren

    2 Mal editiert, zuletzt von Deflationator ()

  • Ja genau, so sehe ich das auch.



    Die Suppe ist angerichtet und wird in Kürze serviert. @FanaticsVfL hat ein Video eingestellt, in dem ein Amerikaner sagt, dass wir in Deutschland ab Frühjahr eine Inflation von 4% bekommen, und dass das zu starken politischen Veränderungen führen kann.


    Ich finde das Interview sehr Interessant, diese Sichtweise von außen auf Deutschland und die Deutschen!



    LG Vatapitta

  • Ich finde das Interview sehr Interessant, diese Sichtweise von außen auf Deutschland und die Deutschen!

    Man beachte die Stelle ab 5:50:

    ... Insofern denke ich, daß die Kanzlerin und all die Menschen, von denen sie abhängig ist, im kommenden Frühjahr weg sein werden aus Deutschland. Eine völlig neue Gruppe von Führungskräften wird übernehmen, ...

    Es ist ja bald Weihnachten, und wenn wir es uns alle ganz, ganz fest wünschen ... [smilie_happy] Egal, ein herzerwärmendes Märchen in kalten, traurigen Zeiten kann auch nicht schaden.


    Auf der anderen Seite: was in dem Jahr alles passiert ist, ausschließen tu ich gar nix mehr. :whistling:

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

    Einmal editiert, zuletzt von txlfan ()

  • Dieser Zinsanstieg wird erstmal nicht so in der Art kommen.
    Die Zentralbanken werden im Extremfall alle Anleihen aufkaufen und einen zu starken Zinsanstieg verhindern.
    In diesem Fall müssen die Zentralbanken nur mindestens genau so viel Geld drucken und etwas mehr, als gerade durch die steigenden Zinsen Anlageverluste entstehen.
    Schaffen das die Zentralbanken nicht, wird es auf ewig keine Inflation geben. Die jeweils neu geschaffene Geldmenge wird dann durch Verluste in den Anlagewerten vernichtet. Es sein denn die Produktion bricht aus irgendeinem Grund ein oder wird extrem ausgeweitet.
    Dieses Spiel kann eigentlich theoretisch ewig und drei Tage so weiter gehen.
    Am Ende des Tages sind die Zentralbanken Gläubiger aller Schulden. Dann können die Zentralbanken gegenseitig und gegen Staaten Schulden erlassen.
    Und alles geht von vorne los und der Zins kann wieder natürlich steigen. Es kommt nur auf die Dosierung der jeweils aktuellen Geldmenge und die Berechnung der Umlaufgeschwindigkeit an.
    So können wir uns theoretisch ohne großen Reset durchwurschteln.

  • sehe ich sich so @sirgey, solange die Bürger das Vertrauen in die Währung nicht verlieren.
    Das geschieht momentan mit exponentiellen Steigerungsraten (nicht wissenschaftlich validiert, ich empfinde das so). Natürlich ist das nur ein minimaler Prozentsatz der Bevölkerung aber es werden täglich mehr. Irgendwann will fast keiner mehr Euro sondern EM oder andere Sachwerte (Zigaretten), oder die ganz Schlauen Franken, Kronen oder Dollar.

  • Was wollt ihr eigentlich...rumjammern..


    hähöä...die neue Billion ist doch nur die alte Million.


    cu DL...ich glaube nur an die Unze.....


    che palle....jeden Tag entdecke ich so vergammelte Posts die hängen geblieben sind.


    Leute ....ich weis auch nicht ob Fremdwährungen soviel Sinn machen......ich wollte vor 25 Jahren mal in Singapore mit nem Tausendmarkschein bezahlen.......der gelbe Halunke meinte ich solle ihn nicht verarschen.


    Eine Unze Gold wechselte er mir zu einem hervorragendem Kurs sofort [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy] ...nachdem er sie mit der Saloonmethode aus den Westernfilmen geprüft und für echt befunden hatte :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

  • Wie bereits erwähnt, könnten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben.


    Warum wohl wird versucht, so viele kleine Firmen in die Abhängigkeit und in Schulden zu treiben?


    Wenn die Mehrheit verschuldet ist, dann stimmt diese auch für einen Schuldenschnitt und die Konsequenzen sind ihr egal.


    Daher würde ich dieses Szenarie nicht ganz ausschließen: https://archive.is/Ayi7z


    Und warum will Flinten Uschi unbedingt, dass in allen EU Staaten am selben Tag mit der Impfung begonnen wird?

  • Und wenn man nichts mehr verlieren kann....dann ist Revolution angesagt.....weil schlimmer wirds nimmer.


    ...gell tullius


    cu DL.....deshalb halten dich die Sozen gerdae so....dass du das Gefühl hast etwas zu verlieren :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    • Offizieller Beitrag

    Der USD -- $ vs andere Hauptwährungen -- der Goldkabale Nation USA mit 2 Jahres Tiefs in Folge.


    Der Schwächling gefällt Gold und Silber. ^^


    Grüsse
    Ede

  • Der USD -- $ vs andere Hauptwährungen -- der Goldkabale Nation USA mit 2 Jahres Tiefs in Folge.


    Der Schwächling gefällt Gold und Silber. ^^


    Grüsse
    Ede

    Dr. Jens Erhardt, Finanzwoche schreibt, dass die Rettungsprogramme genau so hoch sind, wie die Emission von Staatsanleihen in der Eurozone. Der Dollar sollte weiter fallen, weil die Realzinsen in der Eurozone höher sind, als in den USA.


    M. E. könnte die CO2 Steuer (gleich Steuer auf einen wichtigen Wachstumsfaktor für Nahrungsmittel) und die steigenden Energiepreise im Vergleich zum Vorjahr ab März auch die offizielle Inflationsrate auf ca. 3 - 4 % bringen. Das könnte der Start für eine Inflationsspirale sein. Da dadurch die Realzinsen drastisch zeigen, könnte das für die EM eine sehr starke Unterstützung darstellen.



    LG Vatapitta

  • Der Degussa-Marktreport ist herausgekommen.
    Wie immer lesenswert.


    https://news.degussa-goldhandel.de/newsletter/T450B67194.pdf


    Danke, sehr lesenswert. :)


    Eine interessante Grafik:


    Das zeigt so richtig schön, wie kaputt die Eurozone eigentlich ist. Die ganze Welt wird Ende 2021 besser dastehen als zum Jahresanfang 2020. UK ist zwar stärker abgestürzt, kann dafür aber wieder stärker steigen.
    Am Ende sieht es so aus: (BIP 01.01.2020 vs 31.12.2021)
    China: 102,06
    Welt: 100,5712
    USA: 99,36
    Japan: 97,0675
    UK: 95,612
    Eurozone: 94,451


    Die komplette wesetliche Welt ist unterdurchschnittlich, aber mit Abstand am schlechtesten ist die Eurozone. :wall:



    Auch das ist eine interessante Grafik. Sie zeigt schön auf, dass Gold noch lange nicht zu teuer ist.

    Gold ist relativ zur Geldmenge sogar noch billig!

  • Ein interessanter Vergleich der Performance aller Assets:


    Bitcoin wird wohl mit seiner unglaublicher Entwicklung , als das beste Investment aller Zeiten in die Geschichte eingehen.


    [Blockierte Grafik: https://i.ibb.co/NZ774W2/Ep-M7v5h-XEAECtkk.png]

    Kannste knicken, auch mit Optik.


    Das beste Asset waren wohl Darlehen, also Schulden die Mann aufkaufte.
    Danach fürchte ich, hat die katholische Kirche den meisten Reibach gemacht.
    Als drittes möchte ich noch die Bierindustrie erwähnen. Kapitaleinsatz pro Liter (heute) ca. 15 Cent...Ausstoß je nach Verträglichkeit dES Einzelnen, Temperatur bei der Genusszeit, vor allem jedoch der Bierpreis...ES sollten locker innerhalb der Reife von max. 6 Wochen 500% sein.
    In sex weeks!
    Da kann die Bitch nich den Schaum abschlürfen, wie nachgeschenkt wird.
    Hätte die Bierindustrie vor 2000Jahren +++A Kühlschränke schon gehabt, wir bräuchten nicht über Platz 1 diskutieren.


    WBT
    mir geht's nich Gut. Eines von den letzten 20 Seidla dES Tages war wohl schlecht. Ich öffne noch ein paar, nich das eine meiner Chargen mit Corinna verseucht is.

  • Danke, sehr lesenswert. :)


    Eine interessante Grafik:


    Das zeigt so richtig schön, wie kaputt die Eurozone eigentlich ist. Die ganze Welt wird Ende 2021 besser dastehen als zum Jahresanfang 2020. UK ist zwar stärker abgestürzt, kann dafür aber wieder stärker steigen.

    Betreffend der Grafik über die prognostizierte wirtschaftliche Erholung...


    Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre..
    Wenn Corona besiegt, wenn die Wirtschaft sich erholen sollte..


    Was,
    wenn nicht...?
    Oder was, wenn zumindest nicht derart, wie gewünscht und die Insolvenzwellen hochschwappen?


    Mag keiner sich ausmalen derzeit..
    ich lieber auch nicht!


    Grüße
    Magor

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