GOLD : Märkte und Informationen

  • So schlecht fahren wir mit physischem Goldbesitz nicht, denn der Wendepunkt am Aktienmarkt rückt näher und das Geld das dort rausgeht sucht sich einen sicheren Hafen !

    Genauso sieht es aus!


    Zerohedge: Was stimmt nicht mit Gold?



    "Die Botschaft liegt nicht im Goldpreis an sich, sondern in seiner starken Korrelation mit einer destruktiven Finanz- und Geldpolitik."



    Der Gold-"Furcht-Handel"


    Es gibt eine wichtige Erkenntnis aus diesem Artikel. "Furcht." Investoren neigen dazu, "Hard Assets" zu kaufen, wenn sie "Angst" vor steigenden Schulden, Inflation, einem Dollarverfall, einer Rezession oder einem Börsencrash haben.


    Lassen Sie uns also die "ursprüngliche" Frage wieder aufgreifen: "Was stimmt nicht mit Gold?" Gar nichts. Außer dass es derzeit keine "Angst" gibt, die die Anleger in den psychologisch "sicheren Hafen" Gold treibt. Dieser Mangel an Angst zeigt sich in allem: ......


    Schlussgedanken


    Aus der Sicht eines Anlegers stellt sich daher nicht die Frage, "ob" man Gold besitzen sollte, sondern eher "wann." Wenn Sie einen zu großen Teil Ihres Vermögens in ein "Angstgeschäft" investieren, während auf den Finanzmärkten buchstäblich "keine Angst" herrscht, könnte dies zu einem größeren Verlust an künftiger Kaufkraft führen als die Inflation. Mit anderen Worten: Die "Opportunitätskosten" können sich genauso stark auf Ihre finanzielle Zukunft auswirken wie die Inflation oder der Untergang des Dollar.


    Wie immer gilt: Timing ist alles. Stimmt etwas mit Gold nicht? Nein. Solange die US-Notenbank jedoch die Preise von Vermögenswerten in die Höhe treibt und die Anleger dazu zwingt, übermäßige Risiken einzugehen, wird Gold wahrscheinlich weiterhin unterdurchschnittlich abschneiden. Wird sich das irgendwann ändern? Auf jeden Fall. Aber wann? Sobald die Marktteilnehmer den Fehler ihres Handelns erkennen.



    An dem Punkt sind wir gerade.


    LG Vatapitta


  • Aus deinem Beitrag lassen sich folgende Gedanken ableiten:


    Wenn ein Unternehmen, welches an den Finanzmärkten tätig ist, und Einblicke in Dinge hat, von welchen viele hier nicht mal Ahnung haben das es sie gibt, was würde so ein Unternehmen wohl tun wenn man sieht das es in kürze ungemütlich an den Finanzmärkten wird.
    Mit Papierkonstrukten den Preis für werthaltige langfristige vermögenssichernde Werte drücken um diese dann mit wertlosen und beliebig vermehrbaren Währungen zu kaufen.


    Ich würde es so machen [smilie_denk]

    • Offizieller Beitrag

    Wäre interessant zu erfahren, in welchem Zusammenhang Bob Moriarty dies sieht...


    Bob sagt ja: "The next six weeks is going to be incredibly dangerous and many people will be wiped out."


    "wiped out" ist vieldeutig, aber ich nehme an, daß er damit "aus dem Markt geworfen meint". Daß es auch schlimmere Folgen im Einzelfall gibt, wissen wir ja, von völligen Pleiten bis zum Exitus... :huh:


    Grüsse
    Edel

  • @vatapitta: Soweit mich China überhaupt interessiert, höre ich gelegentlich dem N. Vavilov zu. Der geht teilweise mit seiner Selbstvermarktung auf den Keks, aber seine Kenntnisse der Zusammenhänge der Macht überzeugen. Zu Evergrande meint er:


    "Evergrande wird vernichtet weil das die Staatspolitik von Xi Jinping ist. Das ist nicht seine Laune, das ist kein Sonderfall, sondern eine systemische Politik gegenüber dem Development-Sector, gegenüber seinem politischem Lobby, dem politischem Lobby des Komsomol und dementsprechend seiner Futterbasis, diese wird vernichtet."


    Weiter meint er dass die 1,5 Mio Kleinanleger bzw. Immobilienkäufer gerettet werden, sowie eine Handvoll Banken und Unternehmen, die treue schwören werden, der Rest wird sich selbst überlassen.

    --
    "Es gibt nur einen Gott und sein Name ist Tod und es gibt nur eines, was wir dem Tod sagen: "Nicht heute".
    Braavos

    Einmal editiert, zuletzt von wagr ()

  • Zurück zu Gold und Goldminen. ;)


    Der alte Gold und Minen Haudegen Bob Moriarty mit kurzen Updates einer Anzahl Gold Juniors, die er für aussichtsreich ansieht. Unter ihnen einge den Foristen gute Bekannte...

    Cave ! Bob Moriarty größter Schwätzer und Dummpusher aller Zeiten ! Meine Meinung ! Einfach mal paar alte ‘Moriarty-Beiträge‘ von 2011/12/13 lesen….würde mich interessieren wie es der geschafft hat mit seinen vielen Fehlprognosen nicht ‘wiped out‘ worden zu sein. :D

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

    • Offizieller Beitrag

    Moriarty schreibt jedenfalls immer: "Do your own diligence", er sei nicht verantwortlich für die Gewinne und Verluste anderer. Und immer erwähnt er, dass die beschriebenen Gesellschaften seine Inserenten seien und er möglicherweise voreingenommen. Das muss man ihm anrechnen.


    In diesem Sinne ist das zu verstehen. Ich lese ihn ganz gern, es gibt viel dümmere Schwätzer! Die Zeiten sind jedenfalls im Moment recht abnorm!


    Wo ist auch sein Bärchen hingekommen? Hat wohl sein Hund zerfetzt... :)


    LF

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

  • Wo ist Jackass....Jim Willie....die waren wenigstens lustig.


    cu DL...ja das mit dem Konsomol hat ein Blogger auf Twitter ausgearbeitet...irgendwie ein Italiener ..aber in englisch

    Plutonia lebe hoch und Gold ahoi

  • Der heutige Börsenbrief…Auszüge davon:


    Märkte reagieren nervös auf Schieflage bei Evergrande! Der FOMC auch?


    Liebe Leserin, lieber Leser,


    wir befinden uns in einer spannenden Woche. Zunächst findet heute und morgen das Meeting des US-Offenmarktausschusses (FOMC) statt – und am Ende der Woche die Bundestagswahl (auf die ich in der nächsten Ausgabe zurückkommen werde). Die September-Meetings des FOMC führen oftmals zu geldpolitischen Weichenstellungen.


    Wie bereits in der Vorwoche dargestellt, steht ein mögliches Tapering von QE4 im Fokus. Entscheidend ist hier wiederum, ob sich die FOMC-Mitglieder hinsichtlich eines Zeitpunkts für den Start des Taperings einig werden.


    Es geht nicht darum, ob das Tapering beispielsweise bereits ab Oktober umgesetzt wird, sondern wann damit zu rechnen ist – möglicherweise auch erst ab Anfang des kommenden Jahres. Gibt es keinen Konsens, würde die Unentschlossenheit fortgesetzt, woraus eine Art Dauerdiskussion resultieren könnte. Für die Wall Street wäre dies ebenfalls eine belastende Komponente.


    Mögliches Tapering von QE4 steht beim dieswöchigen FOMC-Meeting im Fokus


    Man kann dies zwar von verschiedenen Blickpunkten betrachten, so oder so wird es darauf hinauslaufen, dass ein noch mehr an geldpolitischen Impulsen nicht zu erwarten ist, sondern eine Reduzierung der Maßnahmen immer deutlicher in den Vordergrund rückt. Hier wiederum ist der Spielraum für die US-Notenbank (Fed) eng begrenzt.


    Die Devisenmärkte gehen von mehr Klarheit in Richtung eines Tapering aus, der Dollar-Index nimmt erneut die 94er-Marke ins Visier. Nur wirklich entschlossen wirkt das bislang nicht. Aus rein markttechnischer Sicht könnte der Dollar-Index seine Rally in Richtung 98 Punkte fortsetzen, sobald der charttechnische Widerstand bei 94 Punkten überwunden wird.


    Für eine nachhaltige Aufwärtsbewegung fehlt allerdings die Phantasie, da es bei QE4 nicht um ein Tapering in Richtung einer kompletten Einstellung des Anleihen-Kaufprogramms gehen wird. Das begrenzt die Perspektiven für einen längerfristigen Anstieg des Dollars.


    Die Wall Street ahnt zumindest, dass etwas in dieser Richtung passieren könnte. Ersichtlich ist dies am beispielsweise an der Entwicklung des S&P500. Diesmal ist es kein „Dip“ auf die 50-Tage-Linie und ein sprungbrettartiger Abpraller nach oben. Diese seit dem Frühjahr beobachtete Dynamik wurde in der Vorwoche schwerfälliger. Es ist aber zugleich ein Hinweis darauf, dass die Anleger an der Wall Street einen FOMC- Beschluss zum Tapering zumindest nicht vollständig ausschließen.


    Chinas zweitgrößter Immo-Entwickler in Schieflage


    Am gestrigen Montag kam dann ein weiterer Aspekt hinzu, nämlich die drohende Pleite des chinesischen Immobilienentwicklers Evergrande. Die Aktie steht unter massiven Verkaufsdruck, befindet sich nach der Versiebenfachung im Jahr 2017 in einem übergeordneten langfristigen Abwärtstrend und hat sich seitdem auf Euro-Basis mehr als gezehntelt.


    Allein vom im Januar erreichten Höchstkurs von 2,12 € fiel die Aktie bis gestern auf rund 0,30 € (Tradegate). Unter Druck stehen ebenso die Hochzinsanleihen von Evergrande. So fiel der mit 8,75% rentierende Junkbond in der Vorwoche auf unter 30%. Hier wird die Pleite des zweitgrößten chinesischen Immobilienkonzerns bereits eingepreist.


    Da auch am vergangenen Wochenende kein Rettungskonzept von Peking vorgelegt wurde, verstärkte sich der Verkaufsdruck am gestrigen Montag und zog insbesondere die Börse Hongkong in Mitleidenschaft. Plötzlich geistert die Variante einer chinesischen Finanzkrise durch die Märkte.


    Von möglichen Liquiditätsproblemen bei Evergrande wird seit einem Jahr immer wieder mal gesprochen, diese haben sich nunmehr konkretisiert. Der Konzern hat Schulden von rund 300 Mrd. US$, wovon 200 Mrd. US$ auf Vorausleistungen von Investoren basieren.


    Weitere 100 Mrd. US$ bestehen aus Bankkrediten, Anleihen und kurzfristig laufende Commercial Paper (Geldmarktpapiere). Evergrande ist in China der größte Emittent von dollarbasierten Hochzinsanleihen. Kritisch ist die Bedienung der Commercial Paper, da diese alle ein bis drei Monate erneuert werden müssen.
    Verschärft wurde jüngst die Situation, als bekannt wurde, dass Evergrande seine Zinszahlungen an inländische Banken aussetzen wird. Unter Betrachtung der Gesamtsituation ist die Abwicklung des Konzerns so gut wie sicher (dazu am Rande: die Aktien sind kein Schnäppchen oder ein antizyklischer Kauf).


    Wie dies von Peking gehandhabt wird, ist derzeit noch offen. Es ist aber davon auszugehen, dass in diesem Fall die Vermögensgegenstände von Evergrande in eine neue Gesellschaft ausgelagert werden, die Verbindlichkeiten in eine Art Bad Bank-Variante. Aktionäre und Anleiheninhaber der bestehenden Gesellschaft würden dann leer ausgehen.


    Was hat Peking mit Evergrande vor?


    Würde Peking auf eine Rettung verzichten, also eine ähnliche Fehlentscheidung treffen wie seinerzeit die zuständige US-Kommission bei Lehman, würden von der Evergrande-Pleite zuallererst die inländischen Banken erfasst. Da das Ausfallrisiko systemisch ist, würde dies eine Kettenreaktion nach sich ziehen, die dann ebenfalls Auswirkungen auf das globale Finanzsystem haben könnte. Dass Peking es darauf anlegen wird, ist unwahrscheinlich, so dass eine geordnete Abwicklung von Evergrande in den Vordergrund rückt.


    Nur würde ich mich nicht allein auf diesen Aspekt verlassen. Ich hätte seinerzeit nicht für möglich gehalten, dass man Lehman wird fallen lassen. Der damalige Fed-Chef Ben Bernanke war Mitglied einer überforderten Kommission, die letztlich die Lehman- Pleite zuließ, zumal keine andere Bank an einer Übernahme interessiert war. Ein Bad Bank-Konzept hätte durchgesetzt werden müssen (was sich ausgezahlt hätte).


    Evergrande wird auch das FOMC-Meeting beeinflussen


    Die Gründe für die Schieflage von Evergrande sind vielfältig und bestehen unter anderem aus Fehlern des Managements sowie Eingriffe vonseiten Pekings zur Abkühlung des Immobilienmarkts. Die restriktive Geldpolitik der chinesischen Zentralbank (PBoC) spielt aber ebenfalls eine Rolle.


    Zudem hat Peking selbst den Immobilienmarkt mit der Verschärfung von Kreditlinien für Immobilienentwickler unter Druck gesetzt. So musste Evergrande Objekte unter Wert verkaufen, um die Kreditlasten zu senken. Damit wurde die Abwärtsspirale forciert. Solche Maßnahmen resultieren nicht aus Beliebigkeit. Es stellt sich daher die Frage, welchen Plan Peking verfolgt. Offensichtlich ist hier die vermutete Schwächung der großen Immobilienentwickler, um auch in diesem Sektor mehr Macht und Kontrolle zu erhalten. Wie weit Peking mit einer möglichen Pleite geht und mit den Varianten einer Abwicklung pokert, bleibt momentan offen.


    Zurück zum FOMC-Meeting. Den Mitgliedern wird die Entwicklung um Evergrande nicht entgangen sein. Dies wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der FOMC das Tapering aufschieben wird. Die Turbulenzen des Immobilienkonzerns mit seinen Auswirkungen auf die Aktienmärkte kommt somit just in time und es wäre kein Novum, wenn der FOMC auf Entwicklungen im Ausland Rücksicht nimmt. Ob dies dann entsprechend kommuniziert wird, ist hingegen ein anderes Thema. Ebenso wie die Wall Street darauf reagiert.


    S&P500: Das Marktmuster ändert sich
    Nachdem beim S&P500 das „Sprungbrett“ 50-Tage-Linie am gestrigen Montag nicht erneut funktioniert hat, erhöht sich aus markttechnischer Sicht die Wahrscheinlichkeit einer spürbaren Korrektur. Wie groß ist das Korrekturpotenzial? Die Mindest-Korrektur veranschlage ich mit einem Rückgang in den Bereich um 4.050 Punkte. Im weiteren Verlauf wäre nach markttechnischen Gegenbewegungen auch eine mittelfristige Korrektur bis in den Bereich der Hauptunterstützungen bei 3.700 bis 3.800 Punkte keine Sensation.


    Gold geriet am gestrigen Montag nicht in den Sog der Abverkäufe.


    Die Rückgänge bei Silber und dem HUI blieben überschaubar. Mit Blick auf den Goldaktiensektor präsentieren sich einige interessante Gegenbewegungen von relevanten Titeln, z.B. bei Seabridge Gold (siehe gestrige Kaufempfehlung von Gerhard Massenbauer) oder vonseiten Kirkland Lake Gold, die seit Juni wie ein Brett im Markt liegt (sehr positiv, sie Chart auf der nachfolgenden Seite). Seabridge stabilisiert sich bereits seit einem Jahr auf hohem Kursniveau, sämtliche Korrekturbewegungen im Goldaktiensektor haben die Aktie nur marginal betroffen.


    Erfahrungsgemäß steigen gerade solche Aktien, die sich im Zuge einer Korrektur gegenläufig oder stabil entwickeln in der nachfolgenden Aufwärtsbewegung am stärksten.
    Kirkland hat meine frühere erfolgreiche Empfehlung Detour Gold Ende 2019 übernommen, ein aus meiner Sicht kluger Schachzug. Nur die bestehenden Aktionäre von Kirkland fanden das überhaupt nicht überzeugend und setzten die Aktie unter einen anhaltenden Verkaufsdruck. Das war nicht nachvollziehbar, inzwischen hat sich dies aber umgekehrt und für Anleger rücken die Vorteile der Detour-Übernahme in den Vordergrund.


    Der von mir regelmäßig auf Seite 4 in der VI-Monatsausgabe dargestellte Gold Miners Bullish Percent Index befindet sich nunmehr mit 23,33% klar in der Kaufzone (siehe oben im Chart).
    Goldaktien befinden sich weiterhin auf Kaufniveau. Ich rate Ihnen deshalb zu selektiven Nachkäufen.













  • Australien auf meiner watchlist.....richtungsloses rumgezappeln ins leicht grünliche......gestern war alles in rot


    cu DL...wir werden den Evergrande Effekt abwettern müssen...aber in Perh brüten die schwarzen Schwäne jede Menge Eier aus :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Plutonia lebe hoch und Gold ahoi

    • Offizieller Beitrag

    Moriarty schreibt jedenfalls immer: "Do your own diligence", er sei nicht verantwortlich für die Gewinne und Verluste anderer. Und immer erwähnt er, dass die beschriebenen Gesellschaften seine Inserenten seien und er möglicherweise voreingenommen. Das muss man ihm anrechnen.


    In diesem Sinne ist das zu verstehen. Ich lese ihn ganz gern, es gibt viel dümmere Schwätzer! Die Zeiten sind jedenfalls im Moment recht abnorm!
    ....

    D`accord, Lucky.


    Die Kritik von woernie in dieser Superlative sehe ich an dieser Stelle als destruktiv an, nachdem Moriarty mehrere auch sehr gute Juniors erörtert. M .erstellt keine Bildchen sprich Charts, das kann oder will er nicht, dafür muß er halt reden.


    Seniors zu traden kann nahezu jeder Depp, und Analysten ohne geringste Ahnung der Minenmaterie haben wir genug, nahezu allesamt noch überflüssiger und inhaltsleerer als Bob M.


    Dessen Verdienst ist es m.E., Explorer und Juniors vorzustellen und zu besprechen.Was jeder daraus macht, ist sein Ding. Nb.ein brillanter Kopf, was seine politischen Statments anbetrifft, insbes.sein Land USA betreffend...


    Wo ist Jackass....Jim Willie....die waren wenigstens lustig.
    ....


    Ja, Lupo, den vermisse ich auch.


    Habe ihn gern und oft zitiert mit seinem ätzendem Verriß am Fiatmonster $ und seinen Endlos Schöpfern....


    Seinn Lieblingthema zuletzt war der kommende "Scheißdollar", auf den er aber wie wir insgesamt noch warten müssen.


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Realität: Gestern fielen 4 der bekannten Minenindices auf mind. 12 Monatstief: GDX -- HUI -- XAU -- SIL. Kurioserweise der GDXJ mit Juniors und Explorern nicht.


    Insgesamt führe ich auch täglich den weiteren Index COPX für Kupferminen nach sowie u.a Gold. Hier zwei 1 Jahrescharts, einmal ohne und einmal mit dem COPX....


    Am schwachen Moneyflow ist das geringe Kaufinteresse am Beispiel Juniors erkennbar....


    Grüsse
    Edel

    • Offizieller Beitrag

    Interessehalber habe ich den 2.Chart ergänzt mit dem Dow und URA für Uranaktien, hier etwas OT, andererseits wird die alte Regel bestätigt, auf mehrere Pferde zu setzen.


    So haben die enormen Kurszuwächse bei Kupfer und Uranaktien -- die sogar den hoch gepuschten Dow ausperformen konnten -- die Kursverluste bei Gold und Silberminen in manchem Depot ausgleichen können.


    Grüsse
    Edel

  • Evergrande hat nicht "nur die 305 Mrd. $ Anleiheschulden, sondern es laufen auch hohe Kredite bei Schattenbanken. Das Problem ist viel größer. Anderen Immobilienentwicklern geht es ähnlich.


    Die Preise auf dem "Markt" werden von der Regierung festgelegt, sind aber derzeit weltweit im Vergleich zur Kaufkraft die höchsten, so dass sich m. E. eine Abwärtsspirale entwickeln könnte.


    Wer Dollarschulden hat, muss Dollars kaufen. Die Yuan können sie selber drucken.
    Der Dollar könnte dadurch stärker werden. Das wirkt generell deflatorisch, weil viele Länder in Dollar verschuldet sind und bei einer schwächeren Konjunktur Probleme haben die Schulden zu bedienen, bzw. zurück zu zahlen.


    Wenn die EM durch einen starken Dollar unter Druck kommen,
    dürfte sich das auf den Preis in Euro weniger auswirken.



    Am Ende einer Korrektur werden immer sehr tiefe Ziele für die EM genannt. Das geschieht um Sportpositionen mit Gewinn zu schließen und die Profis wollen billig in niedrig bewertete EM und Minen einsteigen.


    Ein Drehen vor angekündigten Tiefs halte ich deshalb für wahrscheinlich.
    Man möchte nur die Konkurrenten am Futternapf vergraulen, um selber optimal einzusteigen.



    LG Vatapitta

  • Wer Dollarschulden hat, muss Dollars kaufen.

    die welt de-dollarisiert zusehends, ausserdem hat china immer noch hohe usd währungsreserven, könnte also auch sein das der us-d schwächer wird, genau dann wenn sie die anleihen verkaufen und auf dem fx markt aktiver werden.


    [Blockierte Grafik: https://www.speculative-investor.com/TSI%20Pictures/US%24_credit_240620.jpg]
    bg bh

    Dies irae | Veni, vidi, Deus vicit

    Money is made in the DELTA between PERCEPTION and REALITY


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als
    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • BlackRock kauft für irgendwelche Fonds, die sie managen. PatroneLupo liegt richtig, es wird nur umgeschichtet/umverteilt.



    Epochtimes (Zeitung der chinesischen Auslandsopposition) dazu:


    Zitat:
    "Evergrande vor Zusammenbruch – Gefahr für die Weltwirtschaft

    Dem größten Immobilienentwickler in China stehen zwei Rückzahlungstermine bevor, einer davon am Donnerstag (23.9).
    Die Anleger befürchten, dass Evergrande seinen Schuldenberg nicht mehr zurückzahlen kann und damit den gesamten chinesischen Immobiliensektor und alles was mit ihm zu tun hat, in den Abgrund zieht: zuerst die Banken, dann den gesamten Markt.
    Evergrande besitzt zurzeit Verbindlichkeiten in Höhe von 305 Milliarden US-Dollar, was zwei Prozent des chinesischen Bruttoinlandsprodukts entspricht.
    .....
    Wie wahrscheinlich ist es, dass der Immobilienriese Evergrande zusammenbricht? Und wie wird sich dieser mögliche Zusammenbruch auf die Weltwirtschaft auswirken? Darüber sprach NTD mit dem US-Wirtschaftswissenschaftler Daniel Lacalle.
    „Ich denke, es ist unvermeidlich, dass Evergrande am Ende zahlungsunfähig wird. Denn Tatsache ist, dass das Unternehmen nicht in der Lage ist, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen, nicht nur die kurzfristigen, sondern auch die langfristigen. Denn wenn man sich die Cashflow-Entwicklung anschaut, ist sie seit 2012 extrem schlecht gewesen.“ – Daniel Lacalle, Wirtschaftswissenschaftler, Vermögensverwalter, USA.
    Daniel Lacalle sagte, Evergrande habe im Grunde genommen Schulden angehäuft und dann neue Schulden aufgenommen, um alte Schulden zu begleichen.
    „Es ist also eine sehr schwierige Situation, und die Muttergesellschaft hat ein erhebliches Problem mit Vermögensobjekten, die, ehrlich gesagt, wertlos sind, weil für viele von ihnen keine Nachfrage besteht und die Versprechen, die dem Unternehmen gemacht wurden, nicht erfüllt sind.“

    Und Evergrande ist nicht allein. Viele andere große Bauträger in China sind ebenso hoch verschuldet und es fehlt ihnen an Marktnachfrage.
    Das ist ein Grund, warum das chinesische Regime Evergrande vielleicht nicht aus der Patsche helfen will – es würde ein schlechtes Beispiel geben.
    Selbst wenn die KP Chinas Evergrande aus der Patsche helfen kann, hat es vielleicht nicht das Geld, um alle zu retten. Tatsächlich warnen Wirtschaftswissenschaftler schon seit Jahren vor der Immobilienblase in China.
    Laut einer Studie einer renommierten Wirtschaftshochschule in China steht jedes fünfte Haus im Lande leer. Das bedeutet, dass es 150 Millionen Häuser gibt, in denen niemand wohnt. Daher entstanden sogenannte „Geisterstädte“ im ganzen Land.
    Lacalle fügt hinzu, dass der Zusammenbruch von Unternehmen wie Evergrande nicht nur Auswirkungen auf den Wohnungssektor haben wird.
    „Ich denke, dass dies weiterhin ein Problem für die Anleger sein wird, und der Ansteckungseffekt auf andere Bereiche ist ebenfalls sehr wahrscheinlich, wie zum Beispiel der Finanzsektor und das Bankensystem. Denn es handelt sich dabei um hoch verschuldete Unternehmen in einer großen Branche, die etwa 25 Prozent des chinesischen Bruttoinlandsprodukts ausmacht.“
    Und wie wird sich dies alles auf die Weltwirtschaft auswirken?
    Nun, westliche Rentenfonds, die in den letzten Jahren verstärkt chinesische Unternehmensanleihen gekauft haben, bekommen das bereits zu spüren.
    Das „Wall Street Journal“ berichtete, Fonds, die unter anderem von der Ashmore Group, BlackRock und Pacific Investment Management Co. verwaltet werden, haben starke Rückgänge zu verzeichnen.
    Lacalle ist der Meinung, dass die Auswirkungen auf die Volkswirtschaften in entwickelten Ländern nicht sehr groß sein werden, abgesehen von den Banken, die stark in den Schwellenländern und in China engagiert sind.
    Aber die Schwellenländer könnten einen gewissen Schaden erleiden. ....."


    Wie gesagt, ist das die Sichtweise der Opposition.



    LG Vatapitta

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