GOLD : Märkte und Informationen

  • Teil 2 :)


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    "Die Goldanleger müssen immer wieder bestraft werden, denn wenn diese Inflationsspekulanten überhand nehmen sollten, wäre das ganze System vom Zusammenbruch bedroht." André Kostolany


    Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist Grausamkeit; Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit bedeutet Auflösung. Thomas von Aquin

  • Ein langer Artikel, mit einem Interview des Ökonomen Russel Napier.
    Er wird darin zum Ausdruck bringen, dass die kommenden Jahre von strukturell steigender Inflation geprägt sein werden.
    Die Zentralbanken werden die Kontrolle verlieren - vornehmlich, weil sie von der Politik mehr oder weniger dazu genötigt werden.


    Russell Napier: «Wir treten in eine Zeit der finanziellen Repression ein»


    • Genau wie nach dem Zweiten Weltkrieg werden Regierungen nach Ansicht Napiers eine Politik der finanziellen Repression verfolgen, in der das Zinsniveau an den Bondmärkten bewusst unter der Inflationsrate gehalten wird. Auf diese Weise können Schulden schleichend zum Verschwinden gebracht werden.
    • Die Zentralbanken werden das Geldmengenwachstum nicht mehr kontrollieren können.
      In der ersten Phase, die wir gerade durchleben, werden die Bondrenditen weitgehend von den Zentralbanken bestimmt.
      Aber es wird eine Zeit kommen, in der sie ihre Anleihenkäufe nicht mehr fortsetzen wollen, weil das gefährlich ist, wenn die Marktteilnehmer höhere Inflation erwarten.
      Viele Leute denken, dass die Bondrenditen in die Höhe schießen werden, sobald die Zentralbanken aufhören, sie zu kaufen.
      Die Renditen werden aber nicht steigen, denn dann werden die Regierungen die Finanzinstitute zwingen, Anleihen zu kaufen. Das ist die zweite Phase der Unterdrückung der Bondrenditen. Die Regierungen werden die Zinssätze deckeln.
      Genau so haben sie es nach 1945 getan, als die Gesamtverschuldung des Staates und des privaten Sektors letztmals so hoch war wie heute.

    Das Wichtigste zum Schluss des Interviews nach der Frage, wie er Gold für dieses Szenario sieht.

    • Ich bin sehr optimistisch für Gold. Das Problem für Gold im letzten Jahr war, dass die Zinsen gestiegen sind, weil die Leute immer noch glauben, es gebe einen Zusammenhang zwischen Inflation und Zinsen. Wenn die Leute glauben, dass es eine Inflation von 4% geben wird, werden sie erwarten, dass die Zinsen auf 5 oder 6% klettern werden. Diese Erwartung ist Gift für den Goldpreis. Erst wenn sie erkennen, dass der Zusammenhang zwischen Inflation und Zinsen nicht mehr besteht, wird der Goldpreis abheben.

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.


    Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.

  • Genau wie nach dem Zweiten Weltkrieg werden Regierungen nach Ansicht Napiers eine Politik der finanziellen Repression verfolgen, in der das Zinsniveau an den Bondmärkten bewusst unter der Inflationsrate gehalten wird. Auf diese Weise können Schulden schleichend zum Verschwinden gebracht werden.

    es läuft schon seit 10 Jahren so (auch früher war es so)
    scheint nicht so zu klappen


    Nicht die Renditen werden steigen, sondern der Wert der Anleihen wird fallen - und dadurch steigen die Renditen. Wenn Werte im Billionenbereich implodiert, wird es erschütternd werden.



    Ich bin sehr optimistisch für Gold. Das Problem für Gold im letzten Jahr war, dass die Zinsen gestiegen sind, weil die Leute immer noch glauben, es gebe einen Zusammenhang zwischen Inflation und Zinsen. Wenn die Leute glauben, dass es eine Inflation von 4% geben wird, werden sie erwarten, dass die Zinsen auf 5 oder 6% klettern werden. Diese Erwartung ist Gift für den Goldpreis. Erst wenn sie erkennen, dass der Zusammenhang zwischen Inflation und Zinsen nicht mehr besteht, wird der Goldpreis abheben.

    es wird eine Panik geben und EM steigen

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    • Offizieller Beitrag

    Bedarf keines Kommentars.... ;(



    Hallo Foristen


    Habe die letzten Beiträge in den Diskussionsfaden verschoben, Meinungen und Diskussionen bitte dort weiterführen, danke.


    Grüsse
    Edel

  • Die heutige Wochenausgabe:


    US-Inflationsrate steigt auf +6,2%!


    mit einem Sprung auf +6,2% hat die US-Inflationsrate im Oktober die Analystenschätzungen (+5,8%) erneut übertroffen. Das ist der höchste Zuwachs seit November 1990. Die Kern-Inflationsrate stieg um +4,6%, der höchste Wert seit August 1991. Preistreiber waren erneut die Energiekosten mit einem Anstieg um +30%. Hier schlug vor allem Benzin mit einem Anstieg um +49,6% zu Buche. Die Preise für Lebensmittel stiegen um +5,3%, neue Pkw und Lkw um +9,8%, Gebrauchtfahrzeuge um +26,4%.


    Der Anstieg gegenüber dem September belief sich auf +0,9% und lag ebenfalls deutlich über den Analystenschätzungen von +0,6%.


    US-Inflationsanstieg forciert den Aufwärtstrend des Dollar


    Nach Bekanntgabe dieser Zahlen legte der US-Dollar-Index weiter zu und bestätigte seinen Aufwärtstrend, während der Euro seinen Abwärtstrend mit dem Rückgang auf ein neues 12-Monats-Tief gegenüber dem Dollar fortsetzte. Die Abgleichung der Akteure an den Devisenmärkten: Die Fed hat mit dem Tapering des Anleihen- Kaufprogramms QE4 bereits Maßnahmen eingeleitet, während sich die EZB untätig zeigt und sich der Illusion hingibt, dass der Anstieg der Teuerungsraten nur vorübergehend sei.


    Dieser Aspekt muss aber dahingehend relativiert werden, dass die Inflation in den Vereinigten Staaten mit einer deutlich höheren Dynamik zulegt als in der Eurozone. Dies ist der wesentliche Grund, weshalb der Dollar nicht sprunghaft zulegt. Hinzu kommt, dass auch den Devisenmärkten bewusst sein sollte, dass der Handlungsspielraum der US-Notenbank (Fed) eng begrenzt ist. Das Tapering von QE4 beinhaltet die Option, die Reduzierung der monatlichen Anleihenkäufe jederzeit wieder einstellen oder vorübergehend aussetzen zu können.


    QE4-Tapering mit eingebauter Schwachstelle


    Exakt diese Option führte zu einer bullishen Interpretation vonseiten der Anleger am New Yorker Aktienmarkt. Sollte das Tapering zu Turbulenzen führen, so die Annahme, wird die Fed das Tapering umgehend beenden oder QE4 möglicherweise sogar wieder hochfahren. Fed-Chef Jerome Powell wird der Dezember 2018 noch gut in Erinnerung sein, als er seinerzeit ankündigte, das QT-Programm (zur Reduzierung der Fed-Bilanz) planmäßig fortführen zu wollen und damit die Wall Street unter Druck setzte, begleitet vom x-ten Tobsuchtsanfall von Donald Trump. Powell musste seinerzeit zurückrudern.


    Was ist zu beachten?


    Um einer ähnlichen Entwicklung vorzubeugen, gibt es somit das Tapering in der Softvariante. Mal schauen, wie lange die Wall Street die Liquiditätsreduzierung toleriert. Unklar ist in diesem Zusammenhang, welches Korrekturausmaß die Fed akzeptieren würde, bevor Ankündigungen hinsichtlich der Aussetzung des Taperings kommen. Zudem laufen diese Entwicklungen nicht synchron. Es ist daher möglich, dass der New Yorker Aktienmarkt unter Stress gerät, das Tapering beendet, dessen Einstellung aber erst mit einer Zeitverzögerung Wirkung zeigen wird.


    Es gibt diesbezüglich keinen Automatismus, eine Einstellung des Taperings bedeutet nicht, dass die Korrektur am Aktienmarkt zeitgleich beendet ist. Das wäre dann für etliche neue Marktteilnehmer eine neue Erfahrung. Denkbar ist ebenso, dass nach Ankündigung der Einstellung des Taperings die Wall Street umgehend positiv reagiert, dann aber der nächste Korrekturschub folgt.


    Yellen zeigte sich wenig konsequent


    Sie werden sich sicherlich fragen, welchen Wert das QE4-Tapering hat, wenn schon zu Beginn die absehbar vorzeitige Einstellung im Vordergrund steht? Der Wall Street wird vonseiten der Fed nichts zugetraut. Der Hätschelkurs wurde von der früheren Fed-Chefin und jetzigen Finanzministerin Janet Yellen eingeleitet und gepflegt. Bloß nichts machen, was am Aktienmarkt zu Störungen führen könnte.


    So hat Yellen das QE3-Tapering durchgezogen, ganz sachte und schmerzlos. Es verhält sich allerdings so, dass Maßnahmen einer Notenbank immer mit einer Zeitverzögerung (sechs bis zu 15 Monate) Wirkung zeigen. Nach Einstellung von QE3 im Oktober 2014 wurde es 2015 volatiler und ab dem Sommer 2015 sogar kritisch.


    Mit den Zinserhöhungen tat sich Yellen ebenfalls schwer. Die Leitzinswende folgte im Dezember 2015, an den Aktienmärkten wurde es im Januar und Februar 2016 turbulent. Dies resultierte aber nicht aus dem US-Zinsentscheid, die Ursache waren die damaligen Verwerfungen an den Ölmärkten. Einige Mitglieder des US- Offenmarktausschusses (FOMC) zeigten sich beeindruckt und bildeten sich ein, mit der Leitzinswende die Turbulenzen ausgelöst zu haben. Somit war das Thema erst mal wieder vom Tisch, das FOMC beschloss erst ein Jahr später, im Dezember 2016, die nächste mickrige Leitzinserhöhung.


    Notenbanken: Allenfalls Scheingefechte gegen den Inflationsanstieg


    Yellen hatte einen Leitzinsanstieg auf 3% anvisiert, um eine Zinssenkungsreserve aufzubauen. Ich hatte seinerzeit im Value Investor dargelegt, dass diese Strategie nicht funktionieren wird, da der Effekt von Zinssenkungen bereits zu diesem Zeitpunkt spürbar nachgelassen hatte. Letztlich verfehlte Yellen ihr Ziel, weil sie hinsichtlich der Zinserhöhungen (mit angstvollem Blick auf die Wall Street) zu zögerlich war. In der Corona-Krise konnte schließlich beobachtet werden, dass die US-Leitzinssenkungen an den Finanzmärkten keinerlei Wirkung mehr zeigten.


    Jetzt wiederum befindet sich die Fed in der Situation, dass sie gegen den Inflationsanstieg nichts Effektives unternehmen kann. Der Leitzins müsste deutlich heraufgesetzt werden. Dies ist aber aufgrund der enormen Verschuldung auf staatlicher und privater Ebene nicht möglich, da in diesem Fall eine Lawine innerhalb des globalen Finanzsystems losgetreten würde.


    Die Notenbanken sitzen tief in ihrer selbst geschaffenen Sackgasse. All das war schon vor Jahren absehbar und rückt nunmehr in den Vordergrund. Ohne besondere Handlungsmöglichkeiten geht es vor allem darum, wie sich die Zeit mit Scheingefechten gegen den Inflationsanstieg überbrücken lässt, bis sich die Inflationsdynamik wieder zu entspannen beginnt. Irgendwann im nächsten Jahr vielleicht, wahrscheinlich ist das aber nicht.





    Carpe Diem

    Einmal editiert, zuletzt von shadow ()

  • @shadow
    "... US-Inflationsanstieg forciert den Aufwärtstrend des Dollar ... "


    Ungewöhnlich ist die Situation, daß trotz steigendem US$-Kurs die Edelmetalle zulegen!
    Bislang war ein US$-Anstieg zumeist mit einem EM-Preisrückgang verbunden ..


    Grüße
    Magor

  • US-Inflationsanstieg forciert den Aufwärtstrend des Dollar


    eventuell ist EIN Kurzfristeffekt der Inflation, dass fast JEDER, der Öl importiert, mehr USD braucht, um diese an die OPEC-Staaten zu überweisen?

    was bei wenig elastischen Ölverbrauch zu erhöhter Nachfrage nach USD (als Öl-Zahlungsmittel) führt :hae:

    Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen

  • Die Nachkäufe waren im September/Oktober richtig….



    Bei physischem Silber war der Kaufpunkt Dienstag vor zwei Wochen. Leider hatte ich bereits Montag alles rausgeballert. Rückblickend ist das natürlich einfach wann man hätte kaufen sollen. Trotzdem bin ich zufrieden mit meinem Timing.

  • Dieser Index betrifft die Minen, nicht Physisches.


    Zudem stand in den vorherigen Ausgaben, die ich hier gepostet habe der Kaufzeitpunkt drin.


    Auch @Edel Man wies mehrere Male darauf hin.


    Aber man musste halt die Eier haben, im blutgetränkten Markt zu kaufen :whistling:

    • Offizieller Beitrag

    Feiner Artikel des großartigen Frank Holmes, CEO von US Global Investors. Einer der wenigen führenden Köpfe in der Branche, der unverblümt Tacheles redet ud die offiziellen Lügenstatistiken der US Regierung bloßstellt. [smilie_blume]
    Interessant, daß dieser führende Fondsmanager erst jetzt die massivst gefälschten Teuerungsraten betzweifeltt, die wir seit vielen Jahren hier im Forum sehr detaiiliert offen gelegt haben.


    Die Verblendung der Amerikaner in entscheidenden Dingen gepaart mit hohem Chaivinismus ist offensichtlich nahezu unbegrenzt, was die vielen Extreme in Politik und Börse eher erklärbar macht....


    "Im Dezember 1997 veröffentlichte die Financial Times einen berühmt gewordenen Artikel mit dem Titel "Death of Gold".


    Darin behauptete der Autor Kenneth Gooding, dass Gold als Anlageform "ein Selbstläufer" sei. Die Krisen der letzten 10 Jahre - der Börsenkrach von 1987, der Golfkrieg, die Finanzkrise in Asien - hatten nicht zu einer höheren Nachfrage geführt, wie man erwarten könnte. Gold sei jetzt ein "bloßes Metall" und eine "schlechte Investition", schlussfolgerte Gooding.


    Doch tatsächlich waren die Berichte über den Tod des Goldes stark übertrieben. In den folgenden zehn Jahren stieg der Preis des Edelmetalls stetig an und erreichte schließlich im August 2011 einen Rekordstand von $ 1.921 pro Unze, was einem Anstieg von etwa 580 % gegenüber dem Zeitpunkt entspricht, als die Times ihren Nachruf veröffentlichte.


    Heute sind die gleichen düsteren Prognosen über das "barbarische Relikt" zu hören, oft von Leuten, die es am wenigsten verstehen. Und so wie Gooding sich geirrt hat, werden auch die heutigen Schwarzmaler am Ende mit Eiern im Gesicht dastehen, glaube ich. ... :]


    Wie ich bereits gesagt habe, sollten Sie nicht erwarten, dass Sie mit Gold reich werden können. Es sind keine Tesla-Aktien oder Bitcoin. Ich glaube vielmehr, dass man es als Absicherung gegen eine schlechte Geld- und Finanzpolitik halten sollte. Genau aus diesem Grund hat fast jede Zentralbank der Welt Gold in ihrer Bilanz....


    Goldmünzenverkäufe auf höchstem Niveau seit 2010


    Apropos Bilanzen: Die Ankäufe von Vermögenswerten durch die US-Notenbank steigen trotz der Ankündigung von Jerome Powell, dass die Bank noch in diesem Monat mit der Drosselung der Anleihekäufe beginnen wird, weiter auf ein noch nie dagewesenes Niveau. Laut Lisa Abramowicz von Bloomberg liegen die offiziellen Bestände jetzt bei einem Rekordwert von 8,58 Billionen Dollar, was etwa einem Drittel des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht....


    Die Inflation ist wahrscheinlich viel höher als die offiziellen Berichte


    Seit über einem Jahr stelle ich die Genauigkeit des CPI bei der Messung der Inflation in Frage. Ich glaube, dass die Verbraucherpreise viel höher sind, als vom Bureau of Labor Statistics (BLS) berichtet. Sehen Sie sich mein Video über den CPI an, indem Sie hier klicken, und teilen Sie es mit Freunden und Familie...."


    https://www.usfunds.com/resour…led-to-some-hard-lessons/


    Grüsse
    Edel


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  • die Investment-Bank Goldman Sachs hat gegen Ende der letzten Woche eine Analyse zu Gold veröffentlicht und diese hat es in sich. Die Goldmänner sehen einen deutlichen Ausbruch bei dem gelben Metall auf 2.300 US-Dollar in 2022 voraus.


    Ausschlaggebend für diese These ist ein weiteres Absacken der realen Zinsen in den USA.
    Die reale Rendite für 30-jährige Anleihen liegt bereits bei -0,51%. Goldman Sachs erwartet, dass ein Fall unter die Marke von -1,00% einen Kaufrausch bei Gold auslösen sollte. Diese Einschätzung beruht auf den Kapitalströmen die in inflationsgeschützte Anleihen fließen.

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  • Heute werden sich auffallend viele ZB Mitglieder mitteilen...kommt da was..?


    15:00
    Euro ZoneEUR
    EZB Schnabel Rede
    ---
    15:10
    USAUSA
    FOMC Mitglied John C. Williams spricht
    ---
    17:00
    USAUSA
    Fed Bowman Rede
    ---
    18:40
    USAUSA
    Fed-Mitglieder Waller spricht
    ---
    18:40
    USAUSA
    FOMC Mitglied Daly Rede
    ---
    19:30
    Euro ZoneEUR
    Rede der EZB Präsidentin Lagarde
    ---
    22:05
    USAUSA
    Fed Mitglied Charles L. Evans spricht
    ---
    22:10
    USAUSA
    FOMC Mitglied Bostic Rede

  • Die EZB hat auch alles dafür getan, dass die Inflation sich nicht nur vorübergehend auswirkt
    "Madame Inflation" kommt mit der Geldflut ins Schwimmen
    Aus dem Inhalt:

    • Anstatt die galoppierende Inflation zu bekämpfen, flutet die EZB die Märkte weiter mit neuem Geld. EZB-Präsidentin Christine Lagarde wird damit zum Gesicht der neuen Inflation.
    • Christine Lagarde ist zur größten Geldschöpferin der Geschichte geworden.
      Die Bilanzsumme ihrer Europäischen Zentralbank hat inzwischen die verblüffende Marke von acht Billionen Euro geknackt.
    • In der vergangenen Woche erreichte sie die Rekordsumme von 8,38 Billionen Euro.
      Seit Beginn der Corona-Krise ist sie in nur 21 Monaten um 3,6 Billionen Euro emporgeschnellt.
      Das heißt: Die EZB pumpt unter Lagarde, die seit zwei Jahren im Amt ist, jeden Monat 171 Milliarden Euro in den Markt, an jedem einzelnen Tag sind es 5,7 Milliarden zusätzlich.

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.


    Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.

  • Aus dem Inhalt:

    • Anstatt die galoppierende Inflation zu bekämpfen, flutet die EZB die Märkte weiter mit neuem Geld. EZB-Präsidentin Christine Lagarde wird damit zum Gesicht der neuen Inflation.
    • .....
    • Das heißt: Die EZB pumpt unter Lagarde, die seit zwei Jahren im Amt ist, jeden Monat 171 Milliarden Euro in den Markt, an jedem einzelnen Tag sind es 5,7 Milliarden zusätzlich.

    Danke @peter98,


    Dr. Krall hatte in einem Video die Mittelwerte der jeweils geschöpften Milliarden über einer Zeitachse aufgetragen. Der Kurvenverlauf ist exponentiell!


    Erst schleicht sich die Geldmenge langsam nach oben, dann galoppiert sie und schließlich explodiert sie. Eine solche Entwicklung überrascht die Meisten, weil sie schwer zu antizipieren ist. Irgendwann (2022/2023) schneidet diese Kurve das BIP(?).


    Dr. Krall geht im Video davon aus der Goldpreis über die Future-Märkte gemanagt wird und zwar geschickt. Wenn es zu Verlusten kommt, wird das mit neu gedrucktem FIAT-Money ausgeglichen. In diesem Falle wäre "Fort Nix", wie Edel Man zu sagen pflegt, also noch gut gefüllt.



    Marc Friedrich hat ein interessantes Gespräch mit Ingo Sauer (untersucht in seiner Habilitation Hyperinflationen) geführt. Dieser meinte die EZB hätte noch Spielraum, die gehaltenen Assets würden zwar schlechter, aber würden noch lange ausreichen. Hyperinflation gibt es nur, wenn die Notenbankbilanz kaum noch etwas Werthaltiges enthält und nur wenn die Währung massiv gegen andere Währungen abwertet.


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    N. m. M. sehen wir das zur Zeit in der Türkei. Die Auslandsschulden liegen dort allerdings weniger beim Staat, als bei der Bevölkerung. M. E. wird die türkische Lire aus politischen Gründen entsprechend runter gepflegt, weil Erdogan nicht das macht, was der Westen möchte.


    Wenn, für die Bevölkerung sichtbar ein Währungsverfall eintritt, dann versucht diese ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen und beschleunigt damit den Verfall.


    Bin gespannt durch welche politischen und militärischen Zugeständnisse (türkische Truppen in Syrien, Irak?, Libyen und im Kaukasus) die Lire vor dem Untergang "gerettet" wird und ob Erdogan die wirtschaftlichen Probleme überlebt. Es ist unbequem zwischen allen Stühlen zu sitzen. :burka:


    LG Vatapitta

    Mir fehlt ein Zertifikat für die österreichische Goldmünze 50 € Johanneum, 2011. Wer kann - gegen Vergütung - helfen?

    3 Mal editiert, zuletzt von vatapitta ()

  • Der Währungsverfall in Venezuela, Türkei und auch damals Zimbabwe hat gezeigt der Dollar profitiert von Währungschaos. Die Nachfrage nach Dollar steigt wenn domestische Währungen kollabieren. Er ist für die Menschen in diesen Staaten eine Fall back Währung um die Wirtschaft irgendwie am laufen zu halten. Die richtig chaotischen Zustände dürften enstehen wenn der Dollar nicht mehr als Fall back Funktion wahr genommen wird.

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