Auf dem Mietmarkt sollte es eigentlich aussehen wie auf dem Markt für Arbeitskräfte. Alle sollten händeringend nach Mietern suchen, da die nachrückenden Jahrgänge viel kleiner ausfallen.
Aufgrund der Sondereffekte ist das aber nicht der Fall.
Moin,
bitte nicht immer von d e n Mietimmobilien sprechen. Die gibt es nicht. Qualitativ gute Objekte in entsprechenden Lagen sind nahezu konjunkturunabhängig zu vermieten. Ehrlich gesagt ist es mir egal, ob ich 90 Absagen oder eben 90% weniger Absagen (9 Absagen) geben muss. Derzeit herrscht ein extremer Nachfrageüberhang und das sind nicht Migranten (zumindest in meinem Umfeld nicht).
Immobilienmarkt bricht komplett ein – „unterschiedliche Preisvorstellungen auf Käufer- und Verkäuferseite“
Erstellt: 14.04.2023, 12:46 Uhr
Von: Dennis Pfeiffer-Goldmann
Im ersten Quartal sind mit 201 Millionen Euro 92 Prozent weniger umgesetzt worden als im Vorjahr. Der Markt ist nahezu zum Erliegen gekommen.
Frankfurt -Der Markt bei Immobilien-Investments ist in Frankfurt nahezu zum Erliegen gekommen. Das meldet der Immobiliendienstleister CBRE. So habe das Transaktionsvolumen im ersten Quartal bei 201 Millionen Euro gelegen - 92 Prozent weniger als im Vorjahr. Unter den Top-5-Standorten in Deutschland sei das das schwächste Ergebnis, erklärt Peer N. Neiser, Head of Investment Frankfurt bei CBRE.
Moin,
das kumulierte Umsatzvolumen ist jetzt nicht der ausschließliche Gradmesser. So stieg das Umsatzvolumen von 2021 auf 2022 um genau 40%. Somit war das letzte Jahr ein extremes Ausnahmejahr und eignet sich wenig als Vergleichsmaßstab. Insbesondere Großtransaktionen (die aktuell ausbleiben) sind extrem beeinflussend. So hat allein die Übernahme der Deutsche Wohnen SE durch die Vonovia SE mehr als ein Viertel des gesamten Umsatzes in Deutschland ausgemacht. Das hat aber nicht mit dem normalen Marktgeschehen zu tun. Zum Immobilienumsatz gehören auch unbebaute Grundstücke wie z. B. Ackerland. Dieser Markt ist auch bei uns um die Hälfte eingebrochen, aber nicht aus Desinteresse, sondern vielmehr wollen sich die Eigentümer nicht davon trennen. So einfach kann man den Immobilienmarkt eben nicht clustern. Keiner aus meinem "Immobilien-Bekanntenkreis" käme jetzt auf die Idee, gute Mietobjekte zu veräußern. Die Mieten steigen stark und die Objekte rechnen sich immer besser.
Grüße
Goldhut